Die französischen Behörden bestätigten am Freitag, dass Waldbrände mehr als 12.500 Hektar Wald im Südwesten Frankreichs verzehrt haben und die Evakuierung von fast 44.000 Einwohnern und Touristen veranlasst haben. Die seit Dienstag Abend wütende Brände haben Notfallmaßnahmen gezwungen, darunter vollständige Evakuierungen auf der Straße und auf dem Meer, wobei Tausende aus ihren Häusern im Departement Gironde geflohen sind. Präsident Emmanuel Macron kündigte am Donnerstag an, dass er die Aktivierung des Zivilschutzmechanismus der Europäischen Union zur Unterstützung der Krise beantragt hat.
Die Feuerwehr berichtete, dass die Flammen am frühen Mittwochmorgen eine wichtige Eindämmungslinie überschritten und sofortige Maßnahmen erforderlich machten. Am Donnerstagmittag waren über 10.000 Hektar verbrannt, wobei das Gebiet weiterhin bedroht war. Die Rettungsdienste setzten Hunderte von Fahrzeugen und Flugzeugen ein, um das Feuer zu bekämpfen, während lokale Beamte die Bemühungen zum Schutz der nahe gelegenen Gemeinden koordinierten.
In der Stadt Lège-Cap-Ferret wurden Boote eingesetzt, um die Evakuierten in Sicherheit zu bringen, wobei Dutzende von Schiffen von vier verschiedenen Anlegestellen aus mobilisiert wurden. Diejenigen, die das Festland nicht mit dem Auto erreichen konnten, wurden per Boot transportiert, viele kamen in den frühen Morgenstunden am Freitag in Arcachon an.
Das Ausmaß der Katastrophe hat zu einer breiteren Reaktion der nationalen und regionalen Behörden geführt. Die französische Regierung hat in Teilen der Departements Gironde und Landes den Ausnahmezustand ausgerufen, um mehr Ressourcen und Koordination zu ermöglichen. In der Zwischenzeit wurde die Europäische Kommission kontaktiert, um ihren Katastrophenschutzrahmen zu aktivieren, der Unterstützung aus anderen Mitgliedstaaten leisten kann.
Dies markiert eine der größten Reaktionen auf Waldbrände in den letzten Jahren und unterstreicht die wachsende Herausforderung, solche Krisen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu bewältigen. Die Behörden überwachen die Situation weiterhin genau, wobei Updates darauf hindeuten, dass die Feuerfront weiterhin aktiv und unberechenbar ist.
Am Freitagnachmittag stieg die Zahl der Vertriebenen weiter an, wobei Schätzungen zufolge über 44.000 Menschen aus der Region evakuiert wurden.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden