Die südkoreanische Fair Trade Commission (FTC) hat dem Hanwha-Konzern den Erwerb einer Beteiligung von 15,89% an Korea Aerospace Industries (KAI) genehmigt, so dass der Konzern seine verteidigungsbezogenen Aktivitäten ausbauen kann. Die Genehmigung basierte auf der Feststellung, dass die Minderheitsbeteiligung Hanwha keine effektive Kontrolle über KAI gewährt und somit minimale Wettbewerbsrisiken birgt. Hanwha, der bereits zweitgrößte Aktionär, hält jetzt eine kombinierte Beteiligung mit seinen Tochtergesellschaften, während die staatliche Export-Import Bank of Korea der größte Aktionär bleibt. Die FTC verlangt von Hanwha, dass sie sich erneut für eine Fusionsprüfung bewerben muss, wenn sie der größte Aktionär ist, die Kontrolle des CEO erhält oder mehr als ein Drittel der Sitze im Vorstand erhält. Die Entscheidung folgt von der Gewerkschaft der Opposition von KAI, die Interessenkonflikte und unfairen Wettbewerb aufgrund der doppelten Rolle von Hanwha als Hauptaktionär befürchtet und Hanwha argumentiert, dass eine engere Zusammenarbeit durch integrierte Technologien die Wettbewerbsfähigkeit verbessern wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Genehmigung der Beteiligung von Hanwha an KAI als eine faktische Entwicklung, die sich auf den Regulierungsprozess und die wirtschaftlichen Auswirkungen konzentriert.



