In einer vor dem Obersten Gerichtshof eingereichten Eidesstattungsbescheinigung der Food Safety and Standards Authority of India (FSSAI) wird in Kürze auf Junk-Food-Produkten ein prominentes rotes Warnzeichen mit hohem Salz-, Zucker- oder Fettgehalt angezeigt.
Diese Initiative zielt darauf ab, die Verbraucher, insbesondere Kinder und andere schutzbedürftige Gruppen, zu stärken, um gesündere Ernährungsgewohnheiten zu wählen. Die Entscheidung trat auf, nachdem der Oberste Gerichtshof am 13. August eingegriffen hatte und die Regierung und die FSSAI aufgefordert hatte, Pläne für die Kennzeichnung vor der Verpackung (FoPL) zu finalisieren. Während der Anhörung kritisierte das Gericht das anfängliche Zögern des Regulators und warnte davor, dass das Versagen, zu handeln, zu gerichtlichen Richtlinien führen würde.
Als Reaktion darauf legte die FSSAI ihren Plan vor, wobei sie die Herausforderung der Übereinstimmung mit internationalen Benchmarks anerkannte, sich aber für eine schrittweise Umsetzung verpflichtete. Die Regulierungsbehörde erklärte, dass das System schrittweise eingeführt werden würde, um sowohl den Verbrauchern als auch der Lebensmittelindustrie Zeit zu geben, sich anzupassen.
Die Etiketten werden einen Text in einer Schriftgröße enthalten, die einen Punkt größer ist als der, der im Bereich Ernährungsinformationen auf der Rückseite der Verpackung verwendet wird, um die Sichtbarkeit zu gewährleisten. Für Produkte, die mehrere Kriterien erfüllen, wie z. B. hoher Fett- und Zuckergehalt, wird das Etikett beide einschlägigen Warnungen enthalten. Für bestimmte gesüßte Getränke wurde auch eine separate Bezeichnung "HEITES SWEETENED BEVERAGE" vorgeschlagen.
Die vom Indian Council of Medical Research, National Institute of Nutrition (ICMR-NIN) herausgegebenen Ernährungsrichtlinien für Inder, 2024, dienen als Grundlage für die Bestimmung von Nährstoffschwellen. Diese Richtlinien empfehlen die Begrenzung der Aufnahme von Zucker, Fetten und Salzen, um das Risiko chronischer Krankheiten zu verringern. Die Annahme dieser Standards durch die FSSAI unterstreicht die Verpflichtung, die nationalen Richtlinien mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in Einklang zu bringen. Die Initiative wurde von Gesundheitsorganisationen und gesetzlichen Vertretern von NGOs unterstützt, die die Regierung herausfordern.
Rajiv Shankar Dvivedi, Anwalt der NGOs 3S und Our Health Society, hat angedeutet, dass seine Gruppe auf den Vorschlag der FSSAI mit einer umfassenden Rückmeldung reagieren wird. Er hob die Bedeutung der öffentlichen Aufklärung hervor und betonte, dass selbst traditionell konsumierte Lebensmittel zu Gesundheitsproblemen beitragen können, wenn sie übermäßig konsumiert werden. Das Urteil des Gerichts vom 13. August unterstrich die Dringlichkeit des Problems und erklärte, dass die Gesundheit der Nation nicht durch regulatorische Verzögerungen beeinträchtigt werden sollte. Der Widerstand der Industrie verzögerte zunächst die Einführung solcher Etiketten, wobei große Akteure wie Coca-Cola, Nestlé und PepsiCo sich gegen die Maßnahme aussprachen.
Sie argumentierten, dass Warnhinweise die Verbraucher verwirren könnten und die zugrunde liegenden Verhaltensfaktoren nicht berücksichtigen. Bei einem Treffen im März plädierten Branchenführer dafür, sich eher auf die Portionskontrolle als auf Warnungen vor der Verpackung zu konzentrieren.
In der ersten Phase werden Produkte mit einem hohen Gehalt an zwei oder mehr der angegebenen Nährstoffe sowie bestimmte gesüßte Getränke ins Visier genommen. In der zweiten Phase werden die Warnungen auf Produkte mit einem erhöhten Gehalt an einem einzelnen Nährstoff ausgeweitet. Diese schrittweise Einführung zielt darauf ab, die Störungen in der Lebensmittelindustrie zu minimieren und gleichzeitig die Akzeptanz der Verbraucher zu fördern.
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