Die französischen Behörden haben eine Untersuchung über eine Reihe großer Cyberangriffe im Anschluss an einen Verstoß gegen das Ministerium für öffentliche Handlung und Rechnungen eingeleitet, der sensible persönliche und finanzielle Informationen von fast 700.000 Personen und Unternehmen enthüllte.
Die französische Nationalpolizei hat die Untersuchung übernommen und damit einen der größten Datenschutzverletzungen in der öffentlichen Infrastruktur in jüngster Zeit verzeichnet. Die Verletzung kommt angesichts wachsender Bedenken über Cybersicherheitslücken in der französischen Regierungsinfrastruktur. Es folgt auf einen anderen Angriff Anfang des Monats, der das Ministerium für nationale Bildung ins Visier nahm, wobei Berichte darauf hindeuten, dass die gleiche Hackergruppe die Verantwortung für das Extrahieren und Verkaufen von Daten aus beiden Ministerien übernommen hat.
Die Angriffe haben bei Beamten und Bürgern gleichermaßen Alarm ausgelöst und zu Forderungen nach sofortigen Maßnahmen zur Sicherung digitaler Vermögenswerte und zur Verhinderung weiterer Lecks geführt.
Beamte haben noch keine detaillierten Erläuterungen darüber gegeben, wie ein solch großflächiger Verstoß auftreten konnte, obwohl erste Bewertungen darauf hindeuten, dass unzureichende Sicherheitsprotokolle eine Rolle gespielt haben könnten. Die Folge der Angriffe begann Ende Juli mit der Kompromittierung der Datenbank des Ministeriums für nationale Bildung. Zu diesem Zeitpunkt bestätigte die betroffene Institution, dass auf vertrauliche Studentenakten, einschließlich Noten und Anwesenheitsdaten, zugegriffen wurde. Obwohl bisher keine Beweise für einen Missbrauch gefunden wurden, hat der Verstoß Fragen über die Angemessenheit der derzeitigen Cybersicherheitsmaßnahmen für Bildungseinrichtungen aufgeworfen.
Der Zeitpunkt des zweiten Angriffs, nur wenige Wochen später, deutet auf eine mögliche Verbindung zwischen den beiden Vorfällen hin, die möglicherweise auf eine größere Kampagne gegen wichtige Regierungsbehörden hindeutet. Französische Beamte haben die Täter hinter diesen Verstößen noch nicht identifiziert, aber die Ermittler glauben, dass die Angriffe mit einem bekannten Hackerkollektiv mit Sitz in Osteuropa verbunden sein könnten.
Die Reaktionen der betroffenen Parteien variieren, wobei einige ihre Empörung über die Offenlegung ihrer privaten Informationen zum Ausdruck bringen, während andere vorsichtig bleiben, vorzeitige Schlussfolgerungen zu ziehen.
Die Kommission hat die Kommission ersucht, in den kommenden Tagen weitere Einzelheiten über den Umfang der Verletzungen und die Schritte zu veröffentlichen, die zur Minderung zukünftiger Risiken unternommen werden.
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