Die französische Wettbewerbsbehörde hat Meta Platforms beauftragt, Gespräche mit französischen Medienorganisationen über die Vergütung für die Nutzung ihrer Inhalte auf Social-Media-Plattformen und für KI-Trainingszwecke wieder aufzunehmen. Dies folgt auf den Zusammenbruch früherer Verhandlungen und Beschwerden von Verlagen, die seit Ablauf einer früheren Vereinbarung im Jahr 2024 keine Zahlungen erhalten haben. Die Behörde stellte fest, dass der Ansatz von Meta bei der Berechnung der Gebühren einen Missbrauch ihrer Marktdominanz darstellen könnte, und forderte detaillierte Informationen über ihren Zahlungsvorschlag innerhalb von 15 Tagen. In der EU ermöglichen Nachbarrechte Druckmedien, eine Zahlung für die digitale Nutzung ihrer Inhalte zu verlangen. Laut Benoit Couree, Leiter der Kartellbehörde, liegt das Problem nicht in der Weigerung, zu verhandeln, sondern in der Weigerung von Meta, alternative Gebührenberechnungsmethoden zu erforschen oder notwendige Daten bereitzustellen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Situation objektiv dar und zitiert die Feststellungen der französischen Wettbewerbsbehörde und die Haltung von Meta, ohne offen eine Seite zu begünstigen.



