Ein französischer Schullehrer wurde von einem Pariser Gericht wegen sexuellen Missbrauchs gegen Grundschüler freigesprochen. Der Angeklagte wurde zuvor wegen sexuellen Fehlverhaltens gegen seine Kollegen zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Die Pariser Polizei untersuchte über 100 Vorwürfe wegen schlechter Behandlung, körperlichen Missbrauchs und Vernachlässigung von Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren in französischen Grund- und Kindergartenschulen. Die Anschuldigungen beinhalten Behauptungen, dass Lehrer Kinder während der Unterrichtszeit, Pausen und nach der Schule Missbrauch ausgesetzt haben. Eltern haben Lehrer zuvor beschuldigt, ihre Kinder misshandelt oder körperliche oder sexuelle Gewalt eingesetzt zu haben. Der Mann, der heute freigesprochen wurde, wurde zwischen September 2024 und April 2025 wegen sexuellen Missbrauchs gegen neun junge Schüler im Alter von drei bis fünf Jahren und sexueller Belästigung gegen zwei weibliche Kollegen angeklagt. Er bestritt die Vorwürfe und wurde freigesprochen, da der Richter feststellte, dass es nicht genügend Beweise für die Vorwürfe gab. Im vergangenen Jahr hat Paris 132 Schullehrer entlassen, darunter 52 mutmaßte Schullehrer, die Kinder sexuell missbraucht haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung des Gerichtsverfahrens dar und konzentriert sich auf das gerichtliche Ergebnis und breitere systematische Bedenken, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.


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