Vierzehn Personen, die des Menschenhandels beschuldigt werden, werden in Frankreich im Zusammenhang mit einem tödlichen Vorfall im November 2021 vor Gericht gestellt. Siebenundzwanzig Menschen, hauptsächlich irakische Kurden, starben, als ihr aufblasbares Boot sank, vier weitere wurden vermisst und nur zwei gerettet. Überlebende berichteten, dass das Boot nach Stunden auf See entleert und ins Wasser gefallen war, wobei die Passagiere trotz mehrfacher Notrufe an französische und britische Rettungsdienste über Bord fielen. Die meisten der Angeklagten, viele in Afghanistan geboren, stehen vor Anklagen, darunter Totschlag und die Erleichterung der illegalen Einwanderung. Die Rettungsdienste werden auch wegen möglicher Fehler bei der Reaktion auf den Notfall untersucht. Die Staatsanwälte behaupten, dass das Boot minderwertig und nicht für die Navigation geeignet war, während die Angeklagten ihre Beteiligung am Schmuggel bestreiten und behaupten, dass sie Migranten auf die Reise bringen wollten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über ein Gerichtsverfahren, in dem Menschenhandel und das Versagen der Rettungsdienste beteiligt sind.



