Die Fotografin Rebekka Deubner dokumentierte das Leben und die Kämpfe von Kleinbauern im Westen Frankreichs über drei Jahre als Teil ihres Fotoprojekts "La terre amoureuse". Die Arbeit wurde von der schweren Dürre von 2022 und den Protesten gegen "Megabecken" inspiriert, die große Wasserreservoirs für große landwirtschaftliche Betriebe sind, die lokale Ökosysteme und kleinere Farmen bedrohen. Deubner hebt hervor, wie die Unterdrückung dieser Proteste durch die Polizei dazu führte, dass sich die Medien eher auf Gewalt als auf die zugrunde liegenden Fragen des Eigentums und der Nachhaltigkeit konzentrierten. Ihre Fotografien zielen darauf ab, dieser Erzählung entgegenzuwirken, indem sie die gelebte Realität der Bauern und ihre Beziehung zum Land festhalten und die menschliche Verbindung und Verletzlichkeit durch meditative, Nahaufnahmen betonen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert den Konflikt um Wasserrechte und Agrarpolitik als einen Kampf zwischen Kleinbauern und großen Interessen der Agrarwirtschaft, der sich mit linken Sorgen um Umweltgerechtigkeit und Basisbewegungen ausrichtet.




