Die Frist für den Wiederaufbau des ersten Abschnitts der Staatsstraße, der Ravne na Koroškem mit Dravograd verbindet, ist nach Angaben der Beamten abgelaufen. Das Projekt sollte ursprünglich bis zu diesem Datum abgeschlossen sein, aber Verzögerungen haben die Fortschritte zurückgedrängt. Beamte der Infrastrukturdirektion entscheiden derzeit, ob eine neue Frist festgelegt wird. Der örtliche Bürgermeister Tomaž Rožen zeigte sich überrascht über die Verzögerung, blieb aber optimistisch über die zukünftigen Entwicklungen. Er äußerte Bedenken hinsichtlich der jüngsten Veränderungen der Regierungsprioritäten und schlug vor, dass Finanzierungsdefizite zur Verlangsamung beitragen könnten.
Die Wiederaufbaumaßnahmen in der Nähe der Kovtr.sbrücke in der Gemeinde Dravograd laufen noch, obwohl sie noch nicht in der Endphase sind. Der Hochwasserschaden ereignete sich im August 2023 und veranlasste die Wiederaufbaumaßnahmen im März 2025. Seitdem hat das Projekt stetig Fortschritte gemacht, obwohl noch Herausforderungen bestehen, bevor es das Brückengebiet erreicht. Die Infrastrukturdirektion bewertet weiterhin die Situation und will bald Klarheit über den überarbeiteten Zeitplan geben. Bürgermeister Rožen betonte die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Dynamik trotz der Rückschläge und hob die Notwendigkeit fortgesetzter Investitionen und Koordination zwischen den Interessengruppen hervor.
In Medvode verläuft der Bau der neuen Brücke über den Fluss Sora planmäßig. Vor kurzem wurde das Gießen der Deckstruktur erfolgreich abgeschlossen, was eine der kritischsten und technisch anspruchsvollsten Phasen des Projekts darstellt. Diese Phase beinhaltete die Platzierung von etwa 800 Kubikmetern Beton und rund 140 Tonnen Stahl für die Verstärkung und Vorspannung. Die neue Brücke soll die alte ersetzen, die vor drei Jahren bei den Überschwemmungen beschädigt wurde und vor Beginn des Neubaus teilweise demontiert wurde. Bis zur Fertigstellung der neuen Brücke war die bestehende Struktur nur für Radfahrer und Fußgänger zugänglich.
Die Brücke ist eine 69 Meter lange Brücke mit einer Gesamtlänge von ca. 67 Meter. Sie verfügt über eine fünfeinhalb Meter breite Fahrfläche, die einen Zwei-Wege-Verkehr ermöglicht. Zusätzlich wurden zwei breite Fußgängerwege in die Konstruktion integriert. Die Brücke ist mit einer integrierten, vorgespannten Stahlbetonstruktur gebaut, die sie aufgrund ihrer Konstruktion, die Stützpfeiler innerhalb der Wasserstraße vermeidet, deutlich widerstandsfähiger gegen potenzielle zukünftige Hochwasserereignisse macht. Neben dem Brückenbau sind auch verwandte Arbeiten an der kommunalen Infrastruktur im Gange. Dazu gehören Verbesserungen an Straßen, Versorgungsunternehmen und anderen wesentlichen Dienstleistungen, die die neue Brücke ergänzen werden.
Die Behörden gehen davon aus, dass alle Aspekte des Projekts bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein werden, um sicherzustellen, dass die neue Brücke voll funktionsfähig ist und die Verkehrssicherheit und -effizienz in der Region verbessert.
Die erfolgreiche Ausführung der wichtigsten strukturellen Elemente wie des kürzlich gegossenen Decks zeigt an, dass das Projekt auf dem richtigen Weg ist, um das geplante Fertigstellungsdatum zu erreichen.
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