In Knin, Kroatien, wurde vor dreieinhalb Jahren ein Sandvolleyballplatz für 33.151 € gebaut. Laut dem Gemeinderatsmitglied Tomislav Čolak wurde die Anlage jedoch seit dem Bau nicht für Spiele oder Trainings genutzt und scheint mit Vegetation überwuchert und teilweise verlassen zu sein. Čolak äußerte Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs von Geldern und stellte fest, dass die Stadt ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 2.497.500 € aufgenommen hatte, um finanzielle Lücken im Zusammenhang mit Investitionsprojekten im Rahmen des Interventionsplans zu decken. Das Darlehen führte zu zusätzlichen Zinskosten aufgrund verspäteter Rückzahlung. Čolak betonte, dass die Bürger Transparenz verdienen, wo ihr Geld ausgegeben wurde, insbesondere angesichts der fehlenden funktionalen Nutzung des Spielfelds. Er erwähnte auch, dass derselbe Auftragnehmer, Dinara Iskop d. NKo., an dem Bau eines nahe gelegenen Fußballfeldes für den örtlichen Fußballclub beteiligt war, das auch trotz erheblicher Investitionen von Dinara nicht erfüllt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die Fehlverwaltung öffentlicher Gelder und stellt die Rechenschaftspflicht der lokalen Behörden in Frage, kritisiert die Stadtverwaltung und betont die Notwendigkeit von Transparenz und Bürgerrechten.




