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Austria🏛️ Politikvor 4 Tagen

Forschungsnetzwerk zu Antisemitismus in Wien lanciert

Die EU-Kommission hat eine Finanzierung von 3,4 Millionen Euro angekündigt, um die Forschung über Antisemitismus und das jüdische Leben in Europa durch ein neues Netzwerk namens NERON zu unterstützen. Die Initiative wurde in Wien vom EU-Kommissar Magnus Brunner und dem österreichischen Staatssekretär Alexander Pröll, beide Mitglieder der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), ins Leben gerufen. Das Projekt zielt darauf ab, die Qualität der Forschung zu verbessern, die politische Relevanz der Ergebnisse zu erhöhen und die Zusammenarbeit in ganz Europa zu verbessern.

Ein neues Forschungsnetzwerk, das sich auf Antisemitismus konzentriert, wurde in Wien ins Leben gerufen, was einen bedeutenden Schritt zur Bewältigung des wachsenden Problems in ganz Europa darstellt. Die Initiative mit dem Namen NERON wurde heute Abend offiziell vom EU-Kommissar Magnus Brunner und dem österreichischen Staatssekretär Alexander Pröll, beide Mitglieder der österreichischen Regierungspartei ÖVP, vorgestellt. Das Projekt zielt darauf ab, die Qualität der akademischen Forschung über Antisemitismus und jüdisches Leben in Europa zu verbessern und gleichzeitig die politische Relevanz seiner Ergebnisse zu erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Institutionen zu verbessern.

Die Finanzierung von NERON stammt aus dem Programm Horizon Europe, dem wichtigsten Forschungs- und Innovationsfinanzierungsmechanismus der EU. Der Gesamtbetrag für die Unterstützung des Netzwerks beträgt 3,4 Millionen Euro, was das Engagement der Europäischen Kommission für die Bekämpfung des Antisemitismus als wachsende Sorge unterstreicht. Nach Angaben von Beamten wird das Netzwerk im Oktober seinen Betrieb aufnehmen und voraussichtlich drei Jahre lang laufen.

Während der Präsentation betonte EU-Kommissar Magnus Brunner den alarmierenden Anstieg antisemitischer Vorfälle in ganz Europa. Er warnte, dass Antisemitismus nicht nur ein Problem ist, das die jüdische Gemeinschaft betrifft, sondern auch eine Bedrohung für die Grundrechte aller Individuen darstellt. "Wir sehen, dass Antisemitismus stark ansteigt", erklärte Brunner während der Veranstaltung. Er argumentierte, dass dort, wo sich Juden nicht frei bewegen können, die Grundrechte aller gefährdet sind.

Alexander Pröll wiederholte diese Bedenken und erklärte, dass Antisemitismus in Österreich keinen Platz habe. Beide Beamten betonten die Bedeutung der Förderung eines kooperativen Umfelds zwischen Forschern, politischen Entscheidungsträgern und der Zivilgesellschaft, um diese Form des Hasses wirksam zu bekämpfen. Sie betonten, dass der Erfolg von NERON von starken Partnerschaften zwischen Wissenschaft und politischen Entscheidungsträgern abhängen würde, um sicherzustellen, dass Forschungsergebnisse in sinnvolle Maßnahmen umgesetzt werden.

Die Einführung von NERON folgt auf mehrere hochkarätige Vorfälle von Antisemitismus in ganz Europa in den letzten Jahren, darunter Angriffe auf jüdische Gemeinden, Synagogen und Einzelpersonen. Diese Ereignisse haben eine erneute Diskussion über die Notwendigkeit umfassender Strategien zur Bekämpfung der Ursachen von Antisemitismus und zur Förderung von Toleranz und Inklusion ausgelöst.

Im Rahmen seiner Mission wird NERON interdisziplinäre Forschung zu verschiedenen Aspekten des Antisemitismus durchführen, einschließlich historischer Zusammenhänge, zeitgenössischer Manifestationen und der Rolle von Medien und Bildung bei der Gestaltung der öffentlichen Wahrnehmung. Das Netzwerk plant, Berichte zu veröffentlichen, Konferenzen zu veranstalten und mit lokalen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten, um das Bewusstsein zu schärfen und den Dialog zu fördern.

Im Hinblick auf die Zukunft erwartet das Netzwerk, seine Reichweite in ganz Europa zu erweitern, indem es mit anderen Forschungszentren und Organisationen zusammenarbeitet, die an ähnlichen Themen arbeiten.

Nach der offiziellen Einführung des Netzwerks wird der Schwerpunkt auf die Umsetzung der Aktivitäten des Netzwerks in den kommenden Monaten gelegt. Die am Projekt beteiligten Forscher und Interessengruppen sind optimistisch über die potenziellen Auswirkungen von NERON und glauben, dass nachhaltige Bemühungen in der Forschung und Zusammenarbeit zu greifbaren Verbesserungen bei der Bekämpfung des Antisemitismus in ganz Europa führen können.

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ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 4 Tagen
Forschungsnetzwerk zu Antisemitismus in Wien lanciert

Die EU-Kommission hat eine Finanzierung von 3,4 Millionen Euro angekündigt, um die Forschung über Antisemitismus und das jüdische Leben in Europa durch ein neues Netzwerk namens NERON zu unterstützen. Die Initiative wurde in Wien vom EU-Kommissar Magnus Brunner und dem österreichischen Staatssekretär Alexander Pröll, beide Mitglieder der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), ins Leben gerufen. Das Projekt zielt darauf ab, die Qualität der Forschung zu verbessern, die politische Relevanz der Ergebnisse zu erhöhen und die Zusammenarbeit in ganz Europa zu verbessern.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Gründung des Forschungsnetzwerks NERON und zitiert sowohl EU-Kommissar Magnus Brunner als auch den österreichischen Staatssekretär Alexander Pröll.

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