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Der ehemalige Polizeichef gibt zu, dass die Polizei die Spionagekräfte nicht richtig kontrolliert hat.
United Kingdom🏛️ PolitikProgressivvor 11 Std.

Der ehemalige Polizeichef gibt zu, dass die Polizei die Spionagekräfte nicht richtig kontrolliert hat.

Während seiner Amtszeit in den 1990er Jahren überwachten verdeckte Polizisten die Familie Lawrence, als sie sich für eine ordnungsgemäße Untersuchung des rassistisch motivierten Mordes an ihrem Sohn einsetzten. Condon räumte ein, dass die Überwachung die Kriterien für institutionellen Rassismus erfüllte, und kritisierte die Metropolitan Police dafür, dass sie die Special Demonstration Squad (SDS), die sich über Jahrzehnte hinweg mit weit verbreiteten Missbräuchen befasste, nicht angemessen kontrollierte. Er beschrieb die Praktiken der Einheit als "schrecklich" und bemerkte, dass die Polizisten angewiesen wurden, "Lügen, Betrug und Täuschung als Lebensweise" zu betreiben.

Der ehemalige Metropolitan Police Commissioner Paul Condon hat zugegeben, dass die Polizei ihre umstrittene Undercover-Einheit, die in den 1990er Jahren die Familie von Stephen Lawrence ausspionierte, nicht angemessen beaufsichtigte. Während der Aussage vor der laufenden öffentlichen Untersuchung unter der Leitung des pensionierten Richters Sir John Mitting gab Condon zu, dass die Überwachung der Lawrence-Familie die Kriterien des institutionellen Rassismus erfüllte.

Die SDS arbeitete von 1968 bis 2008 unter der Metropolitan Police und entsandte Offiziere in langfristigen verdeckten Rollen, die typischerweise vier Jahre dauerten, um linke Aktivistengruppen zu infiltrieren.

Während seiner Zeugenaussage beschrieb Condon die SDS als "horrend" und äußerte tiefe Bestürzung über das Verhalten einzelner Polizisten. Condon betonte jedoch, dass die größere Verantwortung bei der Metropolitan Police liegt, weil sie keine ausreichende Aufsicht erzwingen konnte. Er argumentierte, dass die Polizei das Potenzial für Korruption nicht erkannte, es sei denn, strenge ethische Richtlinien wurden durchgesetzt. Condon, der von 1993 bis 2000 als Metropolitan Police Commissioner fungierte, gab zu, dass er sich der spezifischen Missbräuche der SDS während seiner Amtszeit nicht bewusst war.

Er erklärte, es sei unrealistisch zu erwarten, dass er als Leiter der Polizei vollständig über die täglichen Operationen einer kleinen und geheimen Einheit informiert sei. Trotz dieses Mangels an Bewusstsein räumte er ein, dass die Met die mit solch verdeckter Arbeit verbundenen Risiken erkannt und Schritte unternommen hätte, um Missbrauch zu verhindern.

Unter den wichtigsten untersuchten Fällen ist die Überwachung der Lawrence-Familie, deren Kampagne für Gerechtigkeit nach dem rassistisch motivierten Mord an Stephen Lawrence im Jahr 1993 durch die verdeckte Überwachung untergraben wurde. Doreen und Neville Lawrence, die Eltern von Stephen, wurden von SDS-Beamten überwacht, als sie eine ordnungsgemäße Untersuchung des Todes ihres Sohnes sicherstellen wollten. Die Beamten sammelten Informationen über das persönliche Leben des Paares, einschließlich ihrer ehelichen Schwierigkeiten, und übermittelten sie an ihre Vorgesetzten. Condon erkannte an, dass diese Form der Überwachung institutionellen Rassismus darstellte und erheblich zur Erosion des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Polizei beitrug.

Die Untersuchung untersucht auch andere Fälle, in denen verdeckte Beamte Beziehungen manipulierten, Identitäten fabrizierten und betrügerisches Verhalten an den Tag legten. Diese Aktionen waren laut Condon keine isolierten Vorfälle, sondern Teil eines größeren Verhaltens, das tiefere Fehler in den internen Kontrollen der Met widerspiegelte. Er forderte nicht nur die Rechenschaft einzelner Beamte, sondern auch die Führung, die es zulässt, dass solche Praktiken so lange bestehen bleiben.

Die Enthüllungen könnten zu rechtlichen Konsequenzen für die Verantwortlichen führen und möglicherweise zu Reformen führen, die ähnliche Missbräuche in der Zukunft verhindern sollen.

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The Guardian (UK) logoThe Guardian (UK)UnabhängigProgressivFaktentreue 85Objektivität 78vor 11 Std.
Der ehemalige Polizeichef gibt zu, dass die Polizei die Spionagekräfte nicht richtig kontrolliert hat.

Während seiner Amtszeit in den 1990er Jahren überwachten verdeckte Polizisten die Familie Lawrence, als sie sich für eine ordnungsgemäße Untersuchung des rassistisch motivierten Mordes an ihrem Sohn einsetzten. Condon räumte ein, dass die Überwachung die Kriterien für institutionellen Rassismus erfüllte, und kritisierte die Metropolitan Police dafür, dass sie die Special Demonstration Squad (SDS), die sich über Jahrzehnte hinweg mit weit verbreiteten Missbräuchen befasste, nicht angemessen kontrollierte. Er beschrieb die Praktiken der Einheit als "schrecklich" und bemerkte, dass die Polizisten angewiesen wurden, "Lügen, Betrug und Täuschung als Lebensweise" zu betreiben.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Problem als systematisches Versagen innerhalb der Polizei, betont institutionellen Rassismus und die Notwendigkeit der Rechenschaftspflicht.

Warum Faktentreue (85): The article reports on testimony from a former Met police commissioner regarding the spycops unit's actions during the investigation of Stephen Lawrence's murder. It aligns with the cross-source consensus that the Met failed to properly control the spycops unit and that the surveillance was institut

Warum Objektivität (78): The article presents the testimony in a generally neutral manner but uses emotionally charged language such as 'institutionally racist' and 'horrendous abuses,' which may reflect the inquiry's findings rather than an objective report. The tone leans toward condemning the Met's actions, though it rem

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