Die deutsche Bundesregierung plant, das Programm "Garantiefonds Hochschule" bis Ende des Jahres einzustellen, das junge Einwanderer, Flüchtlinge und späte Rückkehrer beim Zugang zur Hochschulbildung durch Beratung, Sprachkurse und Stipendien unterstützt. Zwischen 2020 und 2025 wurden über 75.000 Konsultationen durchgeführt, wobei 83% der Teilnehmer das erforderliche Sprachniveau C1 für das Universitätsstudium erreichten. Die Entscheidung wurde Mitte Mai über einen Brief des Bildungsministeriums abrupt an die Programmkoordinatoren mitgeteilt, in dem es um einen Mangel an Verantwortung für solche Programme ging. Das Ministerium argumentiert, dass die Fortsetzung des Programms aufgrund von Budgetbeschränkungen und bestehenden Unterstützungsstrukturen auf staatlicher und institutioneller Ebene nicht möglich wäre.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Begründung der Regierung für die Einstellung des Programms als auch die Kritik der Opposition und bietet ausgewogene Perspektiven, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.


