Ein Bericht der Regierung von 2016 ergab, dass der koreanische Fußballverband (KFA) während internationaler Spiele in Südkorea zwischen 2011 und 2012 für sexuelle Unterhaltung für ausländische Schiedsrichter mit Firmenkreditkarten bezahlt hat. Der vom Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus veröffentlichte Bericht enthält detaillierte Zahlungen in Massagesalons und Erwachsenenbetrieben in Seoul und anderen Gastgeberstädten für Spiele, darunter Olympische Qualifikationen und WM-Qualifikationen. Ehemalige KFA-Beamte bestätigten, dass Schiedsrichter solche Dienste anforderten und beschrieben es als eine übliche Praxis. Der Bericht kam auf, als die Polizei im Zusammenhang mit einer separaten Untersuchung der Ernennung eines ehemaligen Nationalmannschaftstrainers den KFA-Hauptsitz überfiel. Sowohl der Trainer als auch ein ehemaliger KFA-Chef nach dem vorzeitigen Ausstieg Südkoreas aus der WM zurückgetreten sind und vor Gesetzgebern aussagten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Bericht selbst ist zwar neutral, aber die Betonung der Korruption und der Zeitpunkt der Polizeirazzia deuten auf eine linke Perspektive hin, die von der UNC






