Das norwegische Ministerium für Klima und Umwelt hat die fortgesetzte Ablagerung von Minenmüll im Førdefjorden durch das Unternehmen Engebø Rutile und Garnet erlaubt, obwohl der Oberste Gerichtshof entschieden hatte, dass frühere Genehmigungen ungültig waren. Das Gericht stellte fest, dass die Begründung für die Genehmigung von 2016 die Anforderungen der EU-Wasserrichtlinie nicht erfüllte. Trotzdem argumentiert das Ministerium, dass die Einstellung der Arbeiten während der Bearbeitung eines neuen Antrags unzumutbar wäre, da dies potenzielle negative Auswirkungen auf Arbeitsplätze und den Zugang zu kritischen Ressourcen haben könnte. Das Ministerium behauptet, dass die vorübergehende Ablagerung die Umweltbedingungen im Fjord nicht beeinträchtigen wird und dass eine neue Genehmigung wahrscheinlich mit den EU-Vorschriften übereinstimmt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sowohl die rechtliche Herausforderung an den Bergbaubetrieb als auch die Begründung der Regierung für die Aufrechterhaltung der Aktivitäten dar.





