In Flémalle wurde ein neues gasbetriebenes Kraftwerk von Engie in Betrieb genommen und offiziell eröffnet. Die Anlage nutzt die Kombinationszyklustechnologie, bei der eine Gasturbine zwei Drittel der Energie erzeugt und die Abwärme aus Abgasen zur Erzeugung von Dampf zurückgewonnen wird, der das restliche Drittel der Energieerzeugung antreibt. Dies führt zu einer Effizienzrate von 63%, was sie zu einer der effizientesten Anlagen weltweit macht. Die Investition beläuft sich auf 650 Millionen Euro, und die Anlage soll jährlich mehr als eine Million Haushalte mit Strom versorgen. Sie dient als Ergänzung zu erneuerbaren Energiequellen in Zeiten geringer Wind- oder Solarverfügbarkeit. Das Projekt beinhaltet eine bedeutende lokale und internationale Zusammenarbeit, darunter einen großen Auftrag für ein Unternehmen aus Lüttich, Duchene, im Wert von etwa 90 Millionen Euro.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel informiert über ein neues Kraftwerk und seine Rolle in der nationalen Energiestrategie, ohne offen eine politische Ideologie zu bevorzugen.




