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Fünf Tonnen Antibiotika zur Bekämpfung von Krankheiten bei Lachsen
Australia🏛️ PolitikMittevor 10 Tagen

Fünf Tonnen Antibiotika zur Bekämpfung von Krankheiten bei Lachsen

Tasmaniens Lachsindustrie berichtete über die Verwendung von über 5.000 Kilogramm Antibiotika, speziell Florfenicol, zur Bekämpfung eines Krankheitsausbruchs, der in den ersten drei Monaten des Jahres zum Tod von 9.000 Tonnen Zuchtfischen führte. Die Verwendung des Antibiotika wurde von der Bundesbehörde aufgrund von Bedenken hinsichtlich seiner Anwesenheit in Meeresarten eingestellt. Sowohl das Vertretungsorgan der Industrie, Salmon Tasmania, als auch der staatliche Umweltaufsichtsbehörde, EPA Tasmania, hatten es bisher versäumt, genaue Zahlen zu liefern. Der Vertreter der Grünen kritisierte die Praxis und nannte sie eine "schockierende Anklage" gegen die Industrie und stellte ihre Wirksamkeit in Frage.

Laut jüngsten Berichten wurden in der Lachszuchtindustrie Tasmaniens fünf Tonnen Antibiotika eingesetzt, um einen schweren Krankheitsausbruch zu bekämpfen. Die Enthüllung erfolgte, als die Industrie zunehmendem Druck von Umweltgruppen und Regulierungsbehörden ausgesetzt war, weil sie auf Antibiotika angewiesen war, insbesondere auf Florfenicol, das von der Bundesbehörde vorübergehend verboten wurde. Die Daten zeigen, dass zwischen Januar und April 2025 fast 15.000 Tonnen Lachs aufgrund einer bakteriellen Infektion starben, was zu dringenden Maßnahmen aus dem Sektor führte.

Der Einsatz von Antibiotika erreichte einen kritischen Punkt, als die Lachsindustrie, angeführt von Salmon Tasmania, gezwungen wurde, eine Notfallgenehmigung für die Verwendung von Florfenicol zu beantragen und zu erhalten. Dieses Antibiotikum, das typischerweise in der landwirtschaftlichen Landwirtschaft verwendet wird, wurde im November 2024 für die Verwendung in australischen Gewässern zugelassen, nachdem sich erste Behandlungen mit Oxytetracyclin als weitgehend unwirksam gegen die Krankheit erwiesen hatten.

Das Ausmaß der Verwendung von Antibiotika wurde offensichtlich, als die endgültigen Zahlen veröffentlicht wurden, die zeigten, dass während des Ausbruchs über 5.000 Kilogramm Florfenicol verabreicht wurden. Diese Zahl unterstreicht die Schwere der Situation und die Maßnahmen, die die Industrie ergriffen hat, um die Krise abzumildern. Der Einsatz des Antibiotika wurde jedoch bald in Frage gestellt, als entdeckt wurde, dass Spuren von Florfenicol in Wildfischpopulationen bis zu 10 Kilometer von den Einsatzorten entfernt gefunden wurden. Infolgedessen widerrief die australische Behörde für Pestizide und Veterinärmedizin (APVMA) die Genehmigung im März 2025 unter Berufung auf potenzielle Risiken für Meeresökosysteme.

Umweltschützer, darunter die Vertreterin der Tasmanischen Grünen, Vica Bayley, äußerten sich scharf kritisch zu den Maßnahmen der Industrie. Bayley bezeichnete den Einsatz so großer Mengen von Antibiotika als "schockierende Anklage" gegen die Praktiken der Industrie und stellte die Wirksamkeit des Ansatzes in Frage. Sie argumentierte, dass die Methode keine nachhaltige Lösung sei und dass die Umweltauswirkungen nicht übersehen werden sollten. Die Grünen haben lange für die Verlagerung der Lachszuchtbetriebe auf Land gedrängt, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern, und betonten die Notwendigkeit umweltfreundlicherer Alternativen.

Als Reaktion darauf bekräftigte die Lachsindustrie ihr Engagement für ein verantwortungsvolles Antibiotika-Management und skizzierte Pläne für einen Multi-Strategie-Ansatz zur Fischgesundheit. Dies beinhaltet die fortgesetzte Verwendung von Antibiotika neben Impfungen und selektiven Zuchttechniken zur Verbesserung der Krankheitsresistenz. John Whittington, CEO von Salmon Tasmania, erklärte, dass die Industrie derzeit daran arbeitet, eine Genehmigung für die Verwendung von Florfenicol erneut zu beantragen, was die komplexe Regulierungslandschaft und die Notwendigkeit einer gründlichen Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit hervorhebt.

Der Vorfall unterstreicht die breiteren Herausforderungen, mit denen die Aquakulturbranche weltweit konfrontiert ist, indem er die Notwendigkeit der Krankheitskontrolle mit Umweltschutz in Einklang bringt. Der Fall in Tasmanien dient als Vorwarnung über die potenziellen Folgen des Missbrauchs von Antibiotika und die Bedeutung der Entwicklung alternativer Strategien, um sowohl den Tierschutz als auch den Schutz des Ökosystems zu gewährleisten.

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ABC News (Australia) logoABC News (Australia)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 70vor 10 Tagen
Fünf Tonnen Antibiotika zur Bekämpfung von Krankheiten bei Lachsen

Tasmaniens Lachsindustrie berichtete über die Verwendung von über 5.000 Kilogramm Antibiotika, speziell Florfenicol, zur Bekämpfung eines Krankheitsausbruchs, der in den ersten drei Monaten des Jahres zum Tod von 9.000 Tonnen Zuchtfischen führte. Die Verwendung des Antibiotika wurde von der Bundesbehörde aufgrund von Bedenken hinsichtlich seiner Anwesenheit in Meeresarten eingestellt. Sowohl das Vertretungsorgan der Industrie, Salmon Tasmania, als auch der staatliche Umweltaufsichtsbehörde, EPA Tasmania, hatten es bisher versäumt, genaue Zahlen zu liefern. Der Vertreter der Grünen kritisierte die Praxis und nannte sie eine "schockierende Anklage" gegen die Industrie und stellte ihre Wirksamkeit in Frage.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sichtweise zwischen der Verteidigung des Antibiotika-Gebrauchs durch die Industrie und der Kritik der Grünen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): Factuality is high as the article provides specific figures and contextualizes the use of antibiotics within regulatory changes. Objectivity is lower due to the inclusion of political commentary from the Greens MP, which introduces a biased perspective.

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