Alexander Díaz Mendoza, bekannt unter seinem Alias 'Calarcá', wurde von den kolumbianischen Behörden offiziell wegen zehn Verbrechen angeklagt, nachdem er als Flüchtling erklärt worden war. Diese Anklagen umfassen Zwangsverschwund, erschwerten Mord an geschützten Personen, Menschenhandel, Verschwörung zur Begehung von Straftaten, Rekrutierung von Minderjährigen, illegalen Waffenbesitz und Zwangsvertreib von Familien in der Meta-Region. Die Anklagen erstrecken sich von 2022 bis 2026 und betreffen mehrere hochkarätige Vorfälle wie das Massaker von Miravalle im Januar 2025, bei dem 20 Menschen bei Zusammenstößen zwischen der Fraktion Calarcá und dem Major State Central (EMC) unter der Leitung von 'Iván Mordisco' getötet wurden, und einen weiteren Vorfall im Januar 2026, bei dem etwa 25 Menschen bei Kämpfen zwischen Fraktionen von Mordisco und Calarcá starben. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft wurden Beweise aus Untersuchungen und Maßnahmen, die mit Calarcá in Verbindung standen, beschlagert. Diese Informationen veranlassten den Generalstaatsanwalt, den Präsidenten Petro zu verhaften und ihn zu bitten, seine Friedensgespräche mit der Regierung zu beenden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über Gerichtsverfahren gegen eine prominente Persönlichkeit, die in einen bewaffneten Konflikt verwickelt ist, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.


