Dylan Mallia, 28, erschien am 12. August 2026 vor dem Melbourne Magistrates Court, angeklagt wegen Aufstands nach einem bedrohlichen Vorfall in einem Wohnsitz in Harkness. Laut Gerichtsverfahren soll Mallia Teil einer Gruppe gewesen sein, die einen Mann mit einer Schusswaffe konfrontiert hat. Der Vorfall ereignete sich am 30. Juni, als Mallia zusammen mit Isekeli Walls und einem unbekannten Dritten in einem Ford Ranger in einem Haus auf Indigo Link ankam.
Mallia und Walls kehrten Berichten zufolge zu ihrem Fahrzeug zurück und holten eine schwarze Tasche und eine Glasflasche. Das Opfer, das sich mit einem Messer bewaffnet hatte, konfrontierte die Gruppe. Die Polizei behauptet, dass Mallia dann eine Leiter von der Immobilienfront aufnahm und sie benutzte, um den Bewohner zu bedrohen, bevor die drei vor Ort flohen. Die Spezialeinheitengruppe verhaftete später Mallia und Walls am Dienstag. Walls trat am Mittwoch vor dem Wyndham Magistrates Court auf, beantragte aber keine Kaution. Mallia beantragte die Kaution und veranlasste seinen Partner, vor Gericht auszusagen.
Sie bestätigte, dass Mallia seit fifünf oder sechs Jahren als Maschinenbediener für Symal beschäftigt war, einem Auftragnehmer, der an dem 26 Milliarden Dollar teuren North East Link-Straßenprojekt der Carroll-Regierung arbeitete.
Der Richter Gerald Lethbridge genehmigte Mallias Befreiung auf Kaution mit der Begründung, dass er mehr Zeit hätte, auf den Prozess zu warten, als eine mögliche Strafe für einen Streit zu verbüßen. Die Polizei hatte sich jedoch gegen den Befreiungsantrag ausgesprochen und Bedenken hinsichtlich des Risikos von Mallias aufgrund seiner Bandenbeteiligung geäußert. Lethbridge räumte ein, dass die Staatsanwaltschaft es zwar relativ einfach finden würde, Mallias Anwesenheit im Haus von Harkness zu beweisen, die Verteidigung jedoch argumentieren könnte, dass er entweder nicht wusste oder nicht an der Handlung beteiligt war, eine Waffe zu schwenken. Lethbridge stellte fest, dass, obwohl der Fall noch früh ist, die Staatsanwaltschaft einen starken Fall hinsichtlich seiner Schwere und erschwerenden Faktoren darstellt.
Das North East Link-Straßenprojekt, das 2028 eröffnet werden soll, beinhaltet eine bedeutende Infrastrukturentwicklung in Victoria. Es ist Gegenstand öffentlicher Debatten, insbesondere in Bezug auf Vorwürfe von Korruption und Einfluss von organisierten Gruppen. Der frühere Premierminister Allan Jacinta hatte zuvor Behauptungen zurückgewiesen, dass Mitglieder von Outlaw-Motorradbanden finanziell von dem Projekt profitiert hätten, und erklärte, dass es "keine Beweise" gebe, um solche Behauptungen zu stützen.
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