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Finanzierung von Öl und Gas: Fossile Investitionen bis ins nächste Jahrhundert
World🏛️ PolitikEher progressivvor 13 Tagen

Finanzierung von Öl und Gas: Fossile Investitionen bis ins nächste Jahrhundert

Der Artikel berichtet, dass globale institutionelle Investoren 6,5 Billionen Dollar in Unternehmen für fossile Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle investiert haben. Dazu gehören Pensionsfonds, Staatsfonds, Versicherungsgesellschaften und Hedgefonds. Die Studie von Urgewald und 28 anderen Umweltorganisationen hebt hervor, dass diese Investitionen trotz der Klimakrise fortgesetzt werden, wobei extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Hurrikane und Überschwemmungen immer häufiger auftreten. Der Government Pension Fund Global (GPFG) von Norwegen belegt weltweit den neunten Platz bei Investitionen in fossile Brennstoffe und hält 91,3 Milliarden Dollar an Öl-, Kohle- und Gasvermögenswerten. Europäische Investoren halten gemeinsam 13% der analysierten fossilen Brennstoffe und Anleihen, wobei die wichtigsten Akteure die Schweizer UBS, die französische Bank Crédit Agricole durch Amundi und Institutionen wie die Deutsche Bank, die Allianz Bank und die DZ Bank sind. Diese europäischen Investoren investieren stark in Unternehmen wie Siemens und Siemens Energy.

Globale institutionelle Investoren investieren Milliarden in die fossilen Brennstoffindustrien, obwohl immer mehr Beweise für ihre Rolle bei der Beschleunigung der Klimakrise vorliegen. 5 Billionen US-Dollar werden derzeit von 8.400 Vermögensverwaltern, Pensionsfonds, Staatsfonds, Versicherungsgesellschaften, Stiftungen und Hedgefonds in Kohle, Gas und Öl investiert. Diese Zahl entspricht einem atemberaubenden Betrag, der dem kombinierten jährlichen BIP von Frankreich und dem Vereinigten Königreich entspricht. Der Bericht hebt hervor, dass diese Investitionen auch bei extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Hurrikane und Überschwemmungen fortbestehen, die Teile des Planeten zunehmend unbewohnbar machen.

Vanguard, einer der weltweit führenden Vermögensverwalter, führt die Liste mit über 659,5 Milliarden US-Dollar, die in Unternehmen für fossile Brennstoffe investiert wurden, an. Es folgt dicht hinter ihm BlackRock, ein weiterer wichtiger Akteur im Finanzsektor, der rund 553,3 Milliarden US-Dollar in ähnlichen Vermögenswerten hält.

Auch Europa spielt eine bedeutende Rolle bei der Finanzierung von fossilen Brennstoffprojekten. Institutionelle Investoren in Europa halten 13 Prozent der insgesamt analysierten Aktien und Anleihen von fossilen Brennstoffunternehmen weltweit. Norwegens Government Pension Fund Global (GPFG), der weltweit größte souveräne Vermögensfonds, rangiert mit 91,3 Milliarden US-Dollar, die in Öl, Kohle und Gas investiert wurden, auf Platz neun unter den globalen fossilen Brennstoffinvestoren. Kritiker argumentieren, dass die Beteiligung der GPFG an Investitionen in fossile Brennstoffe ihrer Verantwortung widerspricht, die Klimakrise effektiv anzugehen.

Innerhalb Europas tragen mehrere große Banken und Finanzinstitute wesentlich zu Investitionen in fossile Brennstoffe bei. Die Schweizer Bank UBS und die französische Bank Crédit Agricole sind zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Amundi bemerkenswerte Akteure. Unter den deutschen Investoren hält die Deutsche Bank über ihren Vermögensverwaltungsbereich DWS 43,8 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen.

Insbesondere Investitionen in bestimmte Unternehmen wie Siemens und Siemens Energy sind unter diesen europäischen Investoren besonders verbreitet. Sowohl DWS als auch Deka haben erhebliche Investitionen in die Siemens AG getätigt, deren Beträge 3,5 Milliarden bzw. 1,6 Milliarden US-Dollar betragen. Diese Investitionen unterstreichen die fortgesetzte Abhängigkeit von traditionellen Energiesektoren trotz des wachsenden Bewusstseins für ihre Umweltauswirkungen.

Aus der Studie geht hervor, dass es immer noch erhebliche Investitionen in langfristige Anleihen für fossile Brennstoffe gibt. Etwa 64 Milliarden US-Dollar werden in Anleihen von fossilen Brennstoffunternehmen investiert, die erst nach dem Jahr 2050 fällig werden. Über 240 Investoren halten Anleihen für fossile Brennstoffe mit einer Laufzeit über das Jahr 2080 hinaus. Die in der Studie identifizierte Anleihe mit der längsten Laufzeit wurde von der brasilianischen staatlichen Ölgesellschaft Petrobras mit einem Fälligkeitsdatum für das Jahr 2115 ausgegeben. Solche langfristigen Verpflichtungen deuten auf einen Mangel an Dringlichkeit bei der Abkehr von fossilen Brennstoffen hin, trotz der dringenden Notwendigkeit einer sofortigen Aktion gegen den Klimawandel.

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2 Berichte

UN News logoUN NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 90Objektivität 95vor 13 Tagen
Klimakrise: UNO-Chef legt Lösungsvorschläge für den Übergang zu sauberer Energie vor

Der UN-Generalsekretär António Guterres hielt auf der Londoner Klimaaktionswoche eine Grundsatzrede, in der er die dringende Notwendigkeit eines globalen Übergangs zu sauberer Energie zur Bewältigung der Klimakrise betonte. Er forderte KI-Unternehmen auf, die Umweltauswirkungen ihrer Rechenzentren offenzulegen und sie bis 2030 mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Guterres betonte die Rolle der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bei der Verschärfung der Klimakrise und der Probleme der Energiesicherheit, wie beispielsweise Schifffahrtsstörungen in der Straße von Hormuz und Konflikte mit Iran, Israel und den Vereinigten Staaten. Seine vorgeschlagenen Lösungen umfassen schnelle Emissionen, die Beschleunigung der Einführung erneuerbarer Energien, die Gewährleistung eines gerechten Übergangs für betroffene Gemeinschaften, die Stärkung der Klimaresilienz, die Freisetzung fairerter Finanzierung für Entwicklungsländer und die Verteidigung der wissenschaftlichen Integrität gegen Fehlinformationen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Rede des Generalsekretärs der Vereinten Nationen über Klimaschutzmaßnahmen, die sich mit der globalen Politik und der internationalen Zusammenarbeit befasst.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 95): Factuality is strong with clear references to UN Secretary-General Guterres' speech and specific policy recommendations. Objectivity is very high as the article presents the UN's position neutrally without bias or emotional language.

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivFaktentreue 85Objektivität 70vor 13 Tagen
Finanzierung von Öl und Gas: Fossile Investitionen bis ins nächste Jahrhundert

Der Artikel berichtet, dass globale institutionelle Investoren 6,5 Billionen Dollar in Unternehmen für fossile Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle investiert haben. Dazu gehören Pensionsfonds, Staatsfonds, Versicherungsgesellschaften und Hedgefonds. Die Studie von Urgewald und 28 anderen Umweltorganisationen hebt hervor, dass diese Investitionen trotz der Klimakrise fortgesetzt werden, wobei extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Hurrikane und Überschwemmungen immer häufiger auftreten. Der Government Pension Fund Global (GPFG) von Norwegen belegt weltweit den neunten Platz bei Investitionen in fossile Brennstoffe und hält 91,3 Milliarden Dollar an Öl-, Kohle- und Gasvermögenswerten. Europäische Investoren halten gemeinsam 13% der analysierten fossilen Brennstoffe und Anleihen, wobei die wichtigsten Akteure die Schweizer UBS, die französische Bank Crédit Agricole durch Amundi und Institutionen wie die Deutsche Bank, die Allianz Bank und die DZ Bank sind. Diese europäischen Investoren investieren stark in Unternehmen wie Siemens und Siemens Energy.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Investitionen in fossile Brennstoffe als unverantwortlich und schädlich für den Planeten und verwendet eine stark negative Sprache ("schlimmste Investition, die man sich vorstellen kann", "unverantwortlicher Investor") und betont die moralischen und ökologischen Konsequenzen einer Fortsetzung solcher Investitionen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): Factuality is high as the article cites a study by Urgewald and 28 organizations, providing specific figures like $6.5 trillion invested in fossil fuels. Objectivity is lower due to emotionally charged language such as 'schlechteste Investition' and emphasis on urgency without presenting counterargu

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