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Finale bei Massenlegalisierung von Migranten
Austria🏛️ Politikvor 4 Tagen

Finale bei Massenlegalisierung von Migranten

In Spanien endet am 30. Juni die Frist für die außerordentliche Massenlegalisierung von Migranten, bei der bislang über 900.000 Anträge eingereicht wurden. Die Maßnahme, die im Januar von der linksgerichteten Regierung eingeführt wurde, zielt darauf ab, die Wirtschaft zu stabilisieren und das Sozialsystem zu entlasten. Laut Angaben des Innenministeriums könnte die Zahl der Anträge bis zum Ende der Frist auf über eine Million steigen, wobei viele Duplikate vermutet werden. Mehr als die Hälfte der Anträge kommen von Menschen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren, während Kolumbianer und Marokkaner die größten Gruppen darstellen. Die Legalisierung setzt voraus, dass die Betroffenen mindestens fünf Monate im Land gelebt haben und keine schwerwiegenden Straftaten verübt haben. Politisch ist die Maßnahme umstritten, insbesondere von der rechtspopulistischen Partei Vox, die sie als unzulässig kritisiert hat.

Die Frist für die außerordentliche Massenregelung von Migranten in Spanien ist am Dienstag abgelaufen. Diese Initiative, die unter der linken Regierung Anfang des Jahres begann, zielte darauf ab, Tausenden von Einwanderern ohne Papiere einen rechtlichen Status zu geben, indem sie ihnen vorübergehende Aufenthaltsgenehmigungen mit einer Gültigkeit von einem Jahr und einer Verlängerung anbot. Das Programm wurde als Reaktion auf die globalen Trends zu strengeren Grenzkontrollen konzipiert und versuchte, das Wirtschaftswachstum zu unterstützen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Sozialsysteme zu gewährleisten.

Bis Mitte Juni wurden mehr als 900.000 Anträge eingereicht, was die ursprünglichen Erwartungen von rund einer halben Million übertrifft. Beamte gehen davon aus, dass die Gesamtzahl bis Dienstag über eine Million steigen könnte, obwohl viele dieser Anträge Duplikate von Personen enthalten können, die mehrere Male eingereicht haben. Der Prozess erfordert, dass die Antragsteller nachweisen, dass sie bereits vor dem 31. Dezember 2025 in Spanien waren, keine wesentlichen Strafregister haben und vor der Einreichung ihres Antrags mindestens fünf Monate im Land gelebt haben.

Nach Angaben von *La Vanguardia* stammten mehr als die Hälfte der Bewerbungen von Personen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren, die als die wichtigste Bevölkerungsgruppe für den Arbeitsmarkt angesehen werden.

Die Initiative hat erhebliche politische Kontroversen ausgelöst. Rechte Parteien wie Vox haben sich entschieden gegen die Maßnahme ausgesprochen und argumentiert, dass sie die nationale Sicherheit und die Einwanderungskontrolle untergräbt. Trotz der Unterstützung der katholischen Kirche und einiger konservativer Fraktionen versuchte die regierende Partei, die Politik zu blockieren.

Die öffentliche Stimmung scheint gespalten zu sein. Mehr als 700.000 Bürger unterzeichneten ein Referendum, das die Regulierungsbemühungen unterstützte, unterstützt von Kirchen und Gewerkschaften. Advocacy-Gruppen und humanitäre Organisationen begrüßten den Schritt und betonten seine Fairness und Notwendigkeit. Mauricio Valiente, Präsident der spanischen Kommission für Flüchtlingshilfe (CEAR), erklärte im Januar, dass es gerecht und notwendig sei, dass diejenigen, die zum Wohlstand und der Entwicklung des Landes beitragen, schnelle Antworten auf ihre Anfragen erhalten.

Während seiner Amtszeit als Premierminister führte José María Aznar 1996, 2000 und 2001 drei große Regularisierungsprogramme ein, in denen Hunderttausenden von Nicht-EU-Bürgern, die keine ordnungsgemäßen Dokumente besaßen, Aufenthaltsgenehmigungen erteilt wurden.

Da die Frist nun abgelaufen ist, wird die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, wie die Regierung mit dem Zustrom von Anträgen umgehen wird und ob die rechtlichen Herausforderungen von Oppositionsgruppen das Ergebnis beeinflussen werden. Während die Initiative breite öffentliche Unterstützung und Unterstützung von religiösen und zivilgesellschaftlichen Institutionen erhalten hat, hängt ihr langfristiger Erfolg von der Lösung administrativer Engpässe und der Behebung von Bedenken der Kritiker ab.

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Finale bei Massenlegalisierung von Migranten

In Spanien endet am 30. Juni die Frist für die außerordentliche Massenlegalisierung von Migranten, bei der bislang über 900.000 Anträge eingereicht wurden. Die Maßnahme, die im Januar von der linksgerichteten Regierung eingeführt wurde, zielt darauf ab, die Wirtschaft zu stabilisieren und das Sozialsystem zu entlasten. Laut Angaben des Innenministeriums könnte die Zahl der Anträge bis zum Ende der Frist auf über eine Million steigen, wobei viele Duplikate vermutet werden. Mehr als die Hälfte der Anträge kommen von Menschen im Alter zwischen 25 und 44 Jahren, während Kolumbianer und Marokkaner die größten Gruppen darstellen. Die Legalisierung setzt voraus, dass die Betroffenen mindestens fünf Monate im Land gelebt haben und keine schwerwiegenden Straftaten verübt haben. Politisch ist die Maßnahme umstritten, insbesondere von der rechtspopulistischen Partei Vox, die sie als unzulässig kritisiert hat.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel betont die Unterstützung der Maßnahme durch die Regierung und kirchliche sowie humanitäre Organisationen, während die politische Opposition (insbesondere Vox) kritisiert wird.

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