FIFA-Präsident Gianni Infantino enthüllte einen Vorschlag zur Gründung einer 20 Milliarden Dollar teuren kommerziellen Tochtergesellschaft, der FIFA Forward Enterprise (FFE), mit dem Ziel, Einnahmen durch private Investitionen, einschließlich der Kushner-Familie, zu generieren. Der Plan, der während eines Treffens mit FIFA-Mitgliedern in Manhattan enthüllt wurde, zielt darauf ab, bis zu 4,2 Milliarden Dollar für die Finanzierung globaler Entwicklungsprogramme zu sammeln und Mitgliedsverbänden finanzielle Vorteile zu bieten. Der Vorschlag stieß jedoch sofort auf Kritik der UEFA, die den Schritt als Verstoß gegen die Unabhängigkeits- und Governance-Grundsätze des Fußballs verurteilte und Bedenken wegen mangelnder Transparenz und potenziellen Interessenkonflikten mit US-Politikern anführte. Die UEFA betonte, dass die Seele und die Governance des Fußballs nicht als handelbare Vermögenswerte behandelt werden sollten, und forderte eine größere Kontrolle der Initiative.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Vorschlag hat zwar erhebliche politische Auswirkungen, da US-Politiker involviert sind und es zu Interessenkonflikten kommen kann, doch wird in dem Artikel sowohl die Verteidigung des Plans durch die FIFA als auch der starke Widerstand der UEFA dargestellt, ohne offen eine Seite zu begünstigen.




