Die FIFA erwägt angeblich, eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen kommerziellen Einheit im Wert von etwa 20 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, so die Berichte der Financial Times und The Times. Dieser Schritt zielt darauf ab, den finanziellen Erfolg der in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada ausgerichteten Weltmeisterschaft zu nutzen. Die Organisation plant, mit Banken wie JP Morgan zusammenzuarbeiten, um ausländische Investoren anzuziehen, die rund 20% an der neuen kommerziellen Struktur gewinnen würden, die große FIFA-Turniere, insbesondere die Weltmeisterschaft, verwalten und vermarkten würde. Diese Initiative könnte zusätzliche Einnahmen für nationale Fußballverbände generieren und möglicherweise Gianni Infantinos politischen Einfluss durch erhöhte Unterstützung durch Mitgliedsverbände stärken. Diskussionen mit der Trump-Administration verleihen der Geschichte angesichts der vergangenen Kontroversen zwischen Infantino und Trump weiteres politisches Gewicht. Kritiker warnen, dass ein solcher Schritt die Natur des Fußballs erheblich verändern könnte, indem der Druck auf mehr Spiele, mehr Formate und aggressive Monetarisierung zunimmt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die potenzielle Finanzstrategie der FIFA und enthält mehrere externe Quellen (Financial Times, The Times).



