Die Bundesregierung hat versprochen, eine detaillierte Aufschlüsselung zu veröffentlichen, wie die Einsparungen aus der Beseitigung von Treibstoff- und Devisensubventionen genutzt wurden, um die öffentlichen Bedenken hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen der jüngsten Wirtschaftsreformen zu lösen. Die Ankündigung erfolgte während des 7. Forums für aufstrebende Märkte in Afrika in Abuja, wo der Finanzminister und Koordinierungsminister für Wirtschaft, Herr Taiwo Oyedele, auf Fragen des Chefökonomen der Weltbankgruppe, Indermit Gill, reagierte.
Gill äußerte Skepsis darüber, ob die Reformen den Lebensstandard der Nigerianer wirklich verbessert hätten, und stellte fest, dass die Regierung zwar die Einnahmen erhöht, die Subventionen gekürzt und das Haushaltsdefizit reduziert hatte, die Vorteile jedoch für die allgemeine Bevölkerung unklar blieben. Gill hob hervor, dass die Zentralbank von Nigeria die Inflation zwar erfolgreich von über 30 Prozent auf unter 15 Prozent senkte, aber nachhaltiger Fortschritt eine stärkere fiskalische Unterstützung der Regierung erforderte.
Er erklärte, dass die Regierung bald eine umfassende Analyse darüber vorlegen würde, wie diese Mittel genutzt wurden, und betonte die Bedeutung der Transparenz in der Governance. Laut Oyedele machten die Beseitigung der Treibstoffsubventionen und der sogenannten "Subvention auf Devisen" etwa fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Nation aus. Der Minister argumentierte, dass das Hauptziel der Reformen darin bestand, wirtschaftliche Verzerrungen zu korrigieren, anstatt nur fiskalische Einsparungen zu generieren. Er wies darauf hin, dass viele Nigerianer das alternative Szenario nicht berücksichtigt hatten, wie die Wirtschaft ohne die Reformen ausgesehen hätte.
Oyedele erklärte, dass einige der Einsparungen auf erhöhte Schuldendienstkosten aufgrund steigender Zinssätze, der Umsetzung des neuen Mindestlohns von 70.000 Naira und der Erweiterung sozialer Programme wie des Nigerian Education Loan Fund gerichtet waren. Diese Initiative, so Oyedele, habe mehr als eineinhalb Millionen Studenten Studiengebühren und monatliche Stipendien angeboten.
Er betonte, dass der Anstieg des Armutsniveaus eine direkte Folge der Beseitigung langjähriger wirtschaftlicher Verzerrungen sei, und nannte den Prozess einen dringend benötigten Neustart für das Land. Er fügte hinzu, dass die Regierung nun die Bemühungen priorisiere, die makroökonomische Stabilität in greifbare Ergebnisse wie Produktivität, Beschäftigungsmöglichkeiten und breiteres Wirtschaftswachstum umzuwandeln.
Oyedele erwähnte auch, dass die Bundesregierung an einem Rahmen arbeite, der darauf abzielte, die Kapitalkosten zu senken, ohne auf neue Subventionen zurückzugreifen, und dass diese Initiative einen Schritt in Richtung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung und einer größeren steuerlichen Verantwortung darstelle.
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