Eine neue Studie der Federal Reserve Bank of Minneapolis zeigt, dass weniger Amerikaner Häuser besitzen, als bisher angenommen, was die üblicherweise zitierte 65%-Hauseigentumsquote in Frage stellt. Das traditionelle Maß, das vom US-Volkszählungsbüro verwendet wird, zählt Haushalte, in denen jemand in einem Eigentum wohnt, auch wenn nicht alle Bewohner rechtliche Eigentümer sind. Das neue "Hauseigentümer-Bevölkerungs-Verhältnis" (HPOP) konzentriert sich auf Erwachsene, die tatsächlich Eigentum besitzen, was zeigt, dass über 14% der US-Erwachsenen in Eigentumshäusern leben, ohne rechtliche Eigentümer zu sein. Dies schließt Fälle wie erwachsene Kinder ein, die mit Eltern oder Mitbewohnern leben, die das Eigentum besitzen. Die Forscher argumentieren, dass die alte Methode irreführende Eindrücke erzeugt, während die neue Metrik die wachsenden Probleme der Erschwinglichkeit im Eigenheim hervorhebt, insbesondere in Staaten mit hohen Kosten wie Kalifornien und New York.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Ergebnisse einer unparteiischen akademischen Institution (Federal Reserve Bank of Minneapolis) und zitiert sowohl Forscher als auch einen unabhängigen Ökonom. Er erklärt die Methodik hinter der neuen Messung, ohne offen beide Seiten des politischen Spektrums zu kritisieren oder zu loben.

