Die Schweizer Festspielkarten haben in den vergangenen zehn Jahren einen durchschnittlichen Preisanstieg von rund 41% verzeichnet, was die Inflation deutlich übertrifft. Der Artikel zitiert bestimmte Festivals wie St. Gallen Open Air, wo ein Vier-Tage-Pass zwischen 2016 und 2026 von 210 auf 299 Schweizer Franken gestiegen ist. Andere Festivals wie Open Air Gampel und Open Air Frauenfeld erlebten ebenfalls erhebliche Preiserhöhungen von 38% bis 82%. Die von den Festivalveranstaltern angeführten Gründe sind höhere Darstellergebühren, erhöhte Produktionskosten für Technologie, Infrastruktur, Logistik und Energie, strengere Sicherheitsvorschriften und steigende Personal- und Servicekosten seit der Pandemie. Darüber hinaus hat die Verschiebung hin zum Streaming den Umsatz aus dem Verkauf physischer Musik verringert, was die Live-Auftritte kritischer macht und die Nachfrage und die Kosten erhöht. In der Zwischenzeit verzeichneten kleinere Festivals wie B-Seiten mäßige Preiserhöhungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktenbezogene Daten über die Preiserhöhungen bei mehreren Festivals und enthält Erläuterungen der Festivalveranstalter zu den Kostenfaktoren.


