Der Himmel über Weifang war während des 43. Internationalen Drachenfestivals der Stadt mit Strings und Drachen aller Formen und Farben gefüllt, das mit einer großartigen Zeremonie eröffnet wurde, an der Tausende teilnahmen. Die Veranstaltung, die in der chinesischen Stadt stattfand, die weltweit für ihre Drachenherstellungstraditionen bekannt ist, brachte Teilnehmer aus über sechzig Ländern zusammen und schuf eine lebendige Atmosphäre des kulturellen Austauschs und des gemeinsamen Erbes. Unter den Teilnehmern war eine Fotogruppe, die ihre Nation vertrat, die an der Eröffnungszeremonie teilnahm und ihre Arbeit vor einem großen Publikum präsentierte.
Einer der Fotografen, Nik Bertoncelj, beschrieb seine Erfahrung mit lokalen Schulkindern und ihrem Lehrer, der ihn trotz Sprachbarrieren in ein kurzes Gespräch verwickelte und die Wärme und Offenheit der Gemeinschaft hervorhob. Das Festival begann mit einer fast drei Stunden dauernden offiziellen Zeremonie, die von Musik, Tanz und traditioneller Kultur gekennzeichnet war. Eine Parade mit Vertretern aus der ganzen Welt lief durch die Straßen und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des Ereignisses.
Trotz der begrenzten gemeinsamen Sprache war die Begegnung voller Lächeln, Grüße und Neugier. Die Kinder stellten Fragen und stellten schließlich einige ihrer eigenen, was zu einem gegenseitigen Verständnis führte, das in einem gemeinsamen Foto und dem Geschenk von zwei handgefertigten Miniaturtraditionellen Drachen gipfelte. Weifangs Verbindung zum Drachenbau reicht mehr als zweitausend Jahre zurück und etablierte die Stadt als die globale Hauptstadt der Papierdrachen. Jedes Jahr verwandelt das Festival den Himmel in eine Leinwand von bunten Drachen und vereint Menschen aller Generationen, sowohl Einwohner als auch internationale Besucher.
Während Bertoncelj das gesamte Festival aufgrund von zeitlichen Einschränkungen nicht besuchte, bemerkte er den greifbaren Stolz der Bewohner auf ihre Tradition. Die Veranstaltung dient sowohl als eine Feier der Handwerkskunst als auch als ein Symbol der kulturellen Einheit und zieht Teilnehmer aus verschiedenen Hintergründen an, um die Erfahrung zu teilen. Als Fotograf suchte Bertoncelj oft Inspiration in Architektur oder Landschaften, fand sich jedoch immer wieder von den Menschen angezogen. Es waren diese Interaktionen, die Weifang seinen unverwechselbaren Charakter gaben. Die Drachen zogen ihn zunächst als Symbole der Stadt an, aber es war die echte Gastfreundschaft der Einheimischen, die einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Momente wie die mit den Schulkindern geteilten blieben ihm noch lange nach dem Verlust der physischen Sehenswürdigkeiten in Erinnerung. Das Festival zeigte Hunderte von Drachen in verschiedenen Formen und Größen, von denen jeder zum Schauspiel beitrug, das den Himmel füllte. Feuerwerke ergänzten die visuelle Darstellung und hinterließen Spuren in der Luft, die die während der Veranstaltung aufgenommenen Fotografien prägten. Diese Elemente kombinierten sich zu einer einzigartigen Atmosphäre, die die Essenz der kulturellen Identität Weifangs festhielt. Teilnehmer aus verschiedenen Ländern nahmen an Aktivitäten teil, die von Drachenfliegwettbewerben bis zu Workshops reichten, in denen traditionelle Techniken gezeigt wurden.
Einheimische Handwerker demonstrierten, wie man mit uralten Methoden, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, Drachen herstellt. Die Besucher hatten die Möglichkeit, mehr über die Geschichte hinter der Kunstform zu erfahren und sogar ihre eigenen Drachen herzustellen. Solche Erfahrungen verstärkten die Vorstellung, dass es beim Festival nicht nur darum ging, Drachen zu sehen, sondern an einer lebendigen Tradition teilzunehmen. Die Veranstaltung beinhaltete auch Aufführungen, die regionale Folklore und Musik hervorhoben und die kulturelle Wandteppich des Festivals weiter bereicherten. Diese Elemente, zusammen mit der Anwesenheit internationaler Delegationen, unterstrichen die globale Attraktivität von Weifangs Drachenherstellungserbe.
Während das Festival die ganze Woche andauerte, versprach es mehr Gelegenheiten zur Interaktion, zum Lernen und zur Wertschätzung dieses alten Handwerks.
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