Am 4. Juni 2026 stellte die regionale Wasserversorgungsgesellschaft "Gjakova" die Abfüllung des Radoniqit-Sees aus dem Bistrica-Flusskanal aus, nachdem berichtet wurde, dass lokale Bauern Milch in den Fluss geworfen hatten. Die Bauern hatten sich zuvor über die Schließung der Milchfabrik "Vita" in Istog beschwert, die von den Behörden nach Inspektionen geschlossen wurde. Die Laborergebnisse des Vorfalls waren noch nicht veröffentlicht worden. Das Unternehmen gab eine Erklärung ab, in der bestätigt wurde, dass eine Person namens Tafë Çeku Videos und Fotos auf Facebook gepostet hatte, die die Abfüllung von Milch in den Bistrica-Fluss, der in den See mündet, zeigten. Laut Experten von "Gjakova" hat die Milch eine hohe organische Belastung für das Wasser, fördert das Bakterienwachstum, erhöht die Trübung des Wassers, verbraucht Sauerstoff und benötigt zusätzliches Chlor während der Desinfektion. Es könnte auch zur Bildung von Trihalomethanen (THMs) beitragen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung der Umweltbelange im Zusammenhang mit der Wasserverschmutzung und der Maßnahmen der regionalen Wasserversorgungsgesellschaft.





