Ein Bundesrichter hat das New Yorker Klimawandels-Superfondsgesetz abgelehnt und entschieden, dass es mit der Bundesbehörde in Konflikt steht. Das Gesetz hätte fossile Brennstoffunternehmen verpflichtet, über 25 Jahre 75 Milliarden Dollar für die Kosten der Klimaanpassung zu leisten, obwohl dieser Betrag nur einen kleinen Teil der geschätzten 500 Milliarden Dollar darstellt, die für die Klimaresilienz im Staat benötigt werden. Das Urteil kam nach einer Klage, die im Februar 2025 von 22 republikanisch geführten Staaten eingereicht wurde, unterstützt von fossilen Brennstoffunternehmen und Industriegruppen wie dem American Petroleum Institute. Der Richter zitierte einen früheren Fall von 2021, in dem ein Bundesberufungsgericht die Fähigkeit der Stadt New York zur Regulierung der Treibhausgasemissionen beschränkte, mit dem Argument, dass der Entschädigungsmechanismus des Superfondsgesetzes den Ansprüchen der Stadt ähnelt. Befürworter des Gesetzes argumentieren, dass die fossilen Brennstoffunternehmen den Umweltschäden, die sie verursachten, kannten und die Verantwortung tragen sollten, während Gegner der Forderung, dass solche Maßnahmen gegen die Bundesjurisdiktion verletten und den Energiesektor bedrohen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven, die Befürworter des Gesetzes argumentieren, dass Unternehmen für fossile Brennstoffe für klimabedingte Schäden zahlen sollten, während die Gegner die Bundesjurisdiktion und wirtschaftliche Bedenken betonen.



