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«Blow-Up» – Franz Gertsch: Scheinbar Nebensächliches im Monumentalformat
CH⚽ Sportvor 8 Tagen

«Blow-Up» – Franz Gertsch: Scheinbar Nebensächliches im Monumentalformat

Der Artikel behandelt die erste große retrospektive Ausstellung des Schweizer Künstlers Franz Gertsch nach seinem Tod, die von zwei Schweizer Museen organisiert wurde: dem Kunstmuseum Bern und dem Museum Franz Gertsch in Burgdorf. Die Ausstellung beleuchtet Gertschs Karriere über sechs Jahrzehnte und konzentriert sich auf seine großformatigen, immersiven Gemälde, die oft natürliche Szenen und Figuren darstellen. Seine frühen Werke, wie "Bach im Mondschein" aus dem Jahr 1956, werden neben späteren Stücken ausgestellt, die seine Entwicklung als Künstler zeigen. Der Artikel betont Gertschs einzigartigen Ansatz, monumentale Kunstwerke zu schaffen, die die Betrachter einladen, sich tief mit der Kunst zu beschäftigen. Die Ausstellung umfasst Kollaborationen mit Institutionen in Dänemark und Deutschland und zeigt Werke, die aus Fotografien und persönlichen Beziehungen entstanden sind, einschließlich derer mit Künstlerkollegen wie Luciano Castelli.

Die Schweizer Kunstwelt ist mit der Eröffnung einer großen Retrospektive, die dem verstorbenen Berner Künstler Franz Gertsch gewidmet ist, in Bewegung. Die Ausstellung mit dem Titel Blow-Up zeigt Werke aus seiner gesamten Karriere und markiert die erste groß angelegte Präsentation seit seinem Tod im Jahr 2022. Zwei Schweizer Museen haben sich für dieses ehrgeizige Projekt zusammengeschlossen: das Kunstmuseum Bern und das Museum Franz Gertsch in Burgdorf. Die Ausstellung wird am 16. August 2026 in Bern eröffnet und läuft bis zum 17. Januar 2027, bevor sie nach Burgdorf verlegt wird, wo sie vom 19. September 2026 bis zum 28. Februar 2027 ausgestellt wird.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark und den Deichtorhallen in Deutschland entwickelt. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Bach im Mondschein, geschaffen 1956. Dieses frühe Werk, gemalt in monochromem Grau, zeigt eine nächtliche Waldlandschaft.

Die Ausstellung zeigt eine Seite von Gertsch, die viele vielleicht vergessen hatten, einen jungen, energischen und entschlossenen Maler, der in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren aktiv nach seinem künstlerischen Weg suchte.

Kathleen Bühler, die Kuratorin der Ausstellung in Bern, erklärt, dass Gertsch die Größe seiner Werke nutzte, um die Aufmerksamkeit auf Themen zu lenken, die er für wichtig hielt. Große Formate, die traditionell für die Darstellung von Göttern, Schlachten und gekrönten Köpfen reserviert waren, wurden von Gertsch umfunktioniert, um scheinbar alltägliche Themen wie Popkultur und Straßenvegetation in einen monumentalen Status zu erheben.

Er zeichnete Bilder von Familienmitgliedern und Künstlerkollegen, darunter den jüngeren Künstler Luciano Castelli und seinen extravaganten Freundeskreis in Luzern. Diese Fotografien wurden dann in großformatige Gemälde umgewandelt, von denen einige Szenen von jungen Menschen aller Geschlechter darstellen, die sich gegenseitig schminken. Diese Bilder spiegeln ein lebendiges, kreatives Universum wider, das sowohl schäbig als auch blendend ist und ein Gefühl von Nostalgie und zeitgenössischer Relevanz hervorruft. Eines der herausragenden Stücke, Marina schminkt Luciano (Marina Dyes Luciano), gemalt 1975, misst 234 x 346 Zentimeter und zeigt Gertschs charakteristischen Stil von hyperrealistischen Details und lebendigen Farben.

In einem speziell entworfenen "Nachtzimmer" mit grauen Wänden erzeugen diese Werke einen dramatischen Kontrast gegen den dunklen Hintergrund, so dass die hellen, manchmal fluoreszierenden Farben scheinen. Der Effekt ist sowohl spektakulär als auch immersiv und zieht die Betrachter in die dargestellten Szenen. Die Ausstellung enthält auch historische Fotografien von Gertsch, die in seinem Atelier arbeiten, wie ein Bild aus dem Jahr 1972, das ihn in der Gassner Brauerei in Bern zeigt, während er Medici malt.

Die Ausstellung verläuft von Bern nach Burgdorf und verspricht einen umfassenden Blick auf Gertschs Werk zu bieten und zu verdeutlichen, wie sich sein Kunstansatz im Laufe der Zeit entwickelt hat. Mit seinem Schwerpunkt auf Maßstab, Eintauchen und der Umwandlung alltäglicher Elemente in monumentale Werke will Blow-Up die öffentliche Wahrnehmung von Gertschs Vermächtnis neu definieren.

3 Berichte

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 8 Tagen
«Blow-Up» – Monumental! Franz-Gertsch-Doppelschau in Bern und Burgdorf

Der Artikel behandelt die erste große retrospektive Ausstellung des Schweizer Künstlers Franz Gertsch nach seinem Tod, die von zwei Museen in Bern und Burgdorf organisiert wurde. Die Ausstellung beleuchtet Gertschs monumentale Werke, die sich über 60 Jahre seiner Karriere erstrecken, und zeigt sowohl frühe als auch späte Werke, die seine künstlerische Entwicklung widerspiegeln. Sie betont seinen einzigartigen Stil, einschließlich großformatiger Gemälde und seiner Verwendung von Fotografien als Inspiration.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf ein kulturelles Ereignis im Zusammenhang mit Bildenden Künsten und beschäftigt sich nicht mit politisch belasteten Themen wie Regierungspolitik, Wahlen oder sozialen Fragen.

Warum Faktentreue (85): The article accurately describes the exhibition of Franz Gertsch's work at the Kunstmuseum Bern, including details about his artwork 'Bach im Mondschein' from 1956 and its connection to later works. It mentions the collaboration between two Swiss museums and provides contextual information about Ger

Warum Objektivität (80): The tone remains informative and descriptive, focusing on the artistic elements and historical context. While there is some emotive language like 'monumental' and 'wild,' it is used to describe the art rather than express personal opinion. The article maintains a balanced perspective on Gertsch's le

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 8 Tagen
«Blow-Up» – Franz Gertsch: Scheinbar Nebensächliches im Monumentalformat

Der Artikel behandelt die erste große retrospektive Ausstellung des Schweizer Künstlers Franz Gertsch nach seinem Tod, die von zwei Schweizer Museen organisiert wurde: dem Kunstmuseum Bern und dem Museum Franz Gertsch in Burgdorf. Die Ausstellung beleuchtet Gertschs Karriere über sechs Jahrzehnte und konzentriert sich auf seine großformatigen, immersiven Gemälde, die oft natürliche Szenen und Figuren darstellen. Seine frühen Werke, wie "Bach im Mondschein" aus dem Jahr 1956, werden neben späteren Stücken ausgestellt, die seine Entwicklung als Künstler zeigen. Der Artikel betont Gertschs einzigartigen Ansatz, monumentale Kunstwerke zu schaffen, die die Betrachter einladen, sich tief mit der Kunst zu beschäftigen. Die Ausstellung umfasst Kollaborationen mit Institutionen in Dänemark und Deutschland und zeigt Werke, die aus Fotografien und persönlichen Beziehungen entstanden sind, einschließlich derer mit Künstlerkollegen wie Luciano Castelli.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf eine Kunstausstellung und befasst sich nicht mit politischen Themen wie Regierungspolitik, Wahlen oder sozialen Fragen.

Warum Faktentreue (85): The article continues the description of the exhibition, emphasizing Gertsch's use of scale and his artistic development over time. It references specific artworks and their characteristics, such as 'Gräser' and 'Pestwurz.' The information presented is consistent with previous reports and aligns wit

Warum Objektivität (80): The writing remains objective, focusing on the visual and thematic aspects of Gertsch's work. While phrases like 'eintauchen in die Malerei' suggest engagement with the art, they are descriptive rather than evaluative. The overall tone remains professional and balanced.

Blick logoBlickUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 9 Tagen
Madlaina Küng: Beim Wandern fliegen ihr Melodien nur so zu

Der Artikel beinhaltet ein Interview mit Madlaina Küng, einer Schweizer Künstlerin, die für ihre einzigartige Herangehensweise an Musik und Performance bekannt ist. Die Schlagzeile deutet darauf hin, dass während ihrer Spaziergänge Melodien mühelos zu fließen scheinen und ihren kreativen Prozess hervorheben. Das Stück untersucht wahrscheinlich ihre künstlerischen Methoden, Inspirationen und wie sie Bewegung mit musikalischem Ausdruck integriert. Während der Inhalt auf persönliche Kreativität und Künstlerei ausgerichtet ist, werden politische Themen oder öffentliche Persönlichkeiten nicht ausdrücklich erwähnt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befasst sich nicht mit politischen Themen wie Regierungspolitik, Wahlen oder sozialen Fragen.

Warum Faktentreue (85): This article mirrors the first one in content, providing similar descriptions of the exhibition and Gertsch's work. It includes the same details about the artwork, dates, and museum collaboration. There are no new or conflicting factual claims, maintaining consistency with the first article.

Warum Objektivität (80): The objectivity score is similar to the first article as it uses the same descriptive language and focuses on presenting the exhibition's content without introducing new perspectives or biases. The tone remains neutral and focused on the art itself.

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