Ein tödlicher Gefängnisunruhr im Negombo-Gefängnis in Sri Lanka führte zum Tod von 26 Personen, darunter sieben Gefängnisbeamten und 19 Insassen. Der Konflikt, der zwei Tage dauerte, begann, nachdem einige Gefangene Informationen über Drogen-Schmuggelversuche an das Gefängnispersonal durchgesickert hatten. Die überfüllte Einrichtung, in der 2400 Insassen untergebracht waren, trotz einer Kapazität von rund 650, trug zu den Spannungen bei. Verwandte der Opfer äußerten Trauer und Unglauben, wobei ein Verwandter den Verlust eines engen Familienmitglieds beschrieb, der eher einem Bruder ähnelte. Die verstorbenen Gefängnisbeamten wurden zum Welikada-Gefängnis in Colombo transportiert, damit die Familien ihre Leichen beanspruchen konnten, während die Leichen der Insassen auch an ihre Familien freigegeben wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Bericht über den Gefängnisunruhr, in dem sowohl die Opfer als auch die Umstände, die zum Konflikt geführt haben, beschrieben werden.




