Die Europäische Kommission hat vorläufige Erkenntnisse veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass die Facebook- und Instagram-Plattformen von Meta möglicherweise aufgrund ihrer "suchtverursachenden Design"-Funktionen gegen das Digital Services Act verstoßen. Dazu gehören Autoplay, unendliches Scrollen, personalisierte Empfehlungen und Push-Benachrichtigungen, von denen die Kommission behauptet, dass sie das körperliche und geistige Wohlbefinden der Benutzer beeinträchtigen, indem sie zwanghafte Nutzung fördern. Die Ergebnisse stammen aus einer zweijährigen Untersuchung, die im Jahr 2024 gestartet wurde, um zu untersuchen, ob Meta die umfassenden digitalen Vorschriften der EU einhält. Der Bericht stellt fest, dass Meta diese Risiken nicht angemessen angegangen oder Benutzer gewarnt hat, obwohl Anfang des Jahres ähnliche Entscheidungen von US-Jurys ergangen sind. Meta bestreitet die Ergebnisse und argumentiert, dass es "Teen Accounts" mit elterlichen Kontrollen und Zeitbeschränkungen eingeführt hat, um jüngere Benutzer zu schützen. Die Ergebnisse von Meta sind vorläufig und die Kommission wird die Möglichkeit haben, auf potenzielle Geldstrafen von bis zu 6% ihres weltweiten Umsatzes zu reagieren.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als eine regulatorische Herausforderung für Meta und betont die potenziellen Rechtsverletzungen und gesundheitlichen Auswirkungen seiner Entwurfsentscheidungen.






