Der ehemalige Vize-Wirtschaftsminister Joaquín Cottani hat sich für die vollständige Beseitigung der argentinischen Währungskontrollen ausgesprochen und argumentiert, dass dies den freieren Kapitalfluss in das Land ermöglichen würde. Er wies darauf hin, was er als Widerspruch zwischen der Rhetorik der Regierung und ihren Handlungen sieht, und bemerkte, dass zwar eine gewisse Marktliberalisierung stattgefunden hat - wie zum Beispiel die Erlaubnis für Unternehmen, Dividenden frei zu zahlen -, der breitere Devisenmarkt jedoch weiterhin eingeschränkt ist. Cottani schlug vor, dass die Regierung bestehende Anreize wie das RIGI-Programm auf alle Sektoren ausdehnen könnte, anstatt ein neues "Super RIGI" für bestimmte Branchen zu schaffen. Er deutete auch an, dass die Zurückhaltung der Regierung, die Währungskontrolle vollständig aufzuheben, auf Zweifel der Öffentlichkeit an der Wechselkurssituation zurückzuführen ist.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel präsentiert die Argumente eines ehemaligen Regierungsbeamten, der sich für den Abbau der Währungskontrolle einsetzt - eine Politik, die typischerweise mit wirtschaftlichen Ansätzen des freien Marktes verbunden ist.






