Die chilenische Regierung arbeitet am Gesetzentwurf für den Haushalt 2027 ab, der durch den begrenzten Haushaltsraum beeinflusst wird. Das Finanzministerium hat angedeutet, dass die öffentlichen Ausgaben zwischen 0% und 1% steigen werden, was den Beginn der Bemühungen zur Verringerung des strukturellen Haushaltsdefizits markiert. Gemäß dem Haushaltsdekret wird das Defizit voraussichtlich von 2,6% des BIP im Jahr 2026 auf 1,5% bis 2030 sinken. Wichtige Faktoren, die diese Projektionen beeinflussen, sind die BIP-Wachstumsrate (BIP-Tendenz) und der langfristige Kupferpreis, die beide von einem Ausschuss von 25 Experten bestimmt werden. Der Ausschuss übermittelte am 24. August dem Finanzministerium seine Schätzungen, wobei offizielle Projektionen bis zum 4. September erwartet werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar wirtschaftliche Prognosen und Regierungspolitik, stellt jedoch mehrere Expertenmeinungen dar, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.




