Der Artikel diskutiert das Phänomen des "Trollings" in der Politik und vergleicht die Strategien des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und des argentinischen Führers Javier Milei. Silvio Waisbord, Soziologe und Professor an der George Washington University, argumentiert, dass Trolling - gekennzeichnet durch aggressive, konfrontative Rhetorik - den demokratischen Diskurs durch die Ersetzung von Überzeugung durch Feindseligkeit untergräbt. Er stellt fest, dass solche Taktiken von Führern der neuen Rechten, einschließlich Trump und Milei, eingesetzt werden, um Gegner zu marginalisieren und die öffentliche Meinung durch Ironie und Sarkasmus anstelle traditioneller politischer Argumentation zu formen. Waisbord hebt die Risiken dieses Ansatzes hervor, einschließlich der Legitimierung von Gewalt und der Unterdrückung des zivilen Engagements.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Autor kritisiert den Kommunikationsstil dieser Führer und schlägt vor, dass er den konstruktiven Dialog durch Feindseligkeit ersetzt.



