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Exclusive: ICC prosecutors shelved RSF arrest warrant as atrocities mounted
World🏛️ PolitikMittevor 3 Tagen

Exclusive: ICC prosecutors shelved RSF arrest warrant as atrocities mounted

The International Criminal Court (ICC) has not filed any arrest warrants for crimes committed in Sudan's Darfur region since the conflict began in April 2023, despite ongoing investigations and public commitments to do so. According to multiple sources and court documents, the Office of the Prosecutor (OTP) has chosen not to pursue an arrest warrant against members of the Rapid Support Forces (RSF), despite previous assurances from Prosecutor Karim Khan that such actions would follow. In January 2025, Khan informed the UN Security Council that the OTP was preparing to submit applications for arrest warrants, particularly focusing on gender-based violence against women and girls. However, for over a year after Khan took a leave of absence in May 2025, the OTP provided no explanation to the pretrial chamber regarding the delay. Recently, the three-judge panel overseeing the pretrial chamber criticized the OTP and demanded a timeline for submitting the arrest warrant applications. The OTP has remained silent on the matter, citing confidentiality obligations and stating that all arrest warrant applications are now classified as secret or sealed under new court regulations.

Der andauernde Konflikt im Sudan hat einen kritischen Punkt erreicht, da die strategische Stadt el-Obeid zu einem Schwerpunkt der eskalierenden Spannungen zwischen dem sudanesischen Militär und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) wurde. Seit Wochen wird die im westlichen Teil des Landes gelegene Stadt den unerbittlichen Angriffen der RSF ausgesetzt, was eine der schwersten Phasen des Krieges seit dem Ausbruch im April 2023 darstellt. Die RSF, angeführt von ihrem Kommandeur Mohamed Hamdan Dagolo, auch bekannt als Hemedti, versucht, die volle Kontrolle über el-Obeid zu erlangen, eine Stadt, die eine erhebliche logistische und politische Bedeutung hat.

Analysten gehen davon aus, dass die Gefangennahme von el-Obeid den Einfluss der RSF im westlichen Sudan verstärken würde, wo sie in den letzten Monaten bereits beträchtliches Gewicht gewonnen haben.

Die Schlacht um el-Obeid hat sich in den letzten Tagen verschärft, wobei beide Seiten in heftigen Kämpfen verwickelt sind, die Zehntausende von Zivilisten vertrieben haben. Berichten zufolge haben die Kämpfe ganze Viertel in Trümmern gelassen und die Bewohner gezwungen, in nahegelegenen Gebieten Zuflucht zu suchen oder gefährliche Fluchtversuche zu unternehmen. Hilfsorganisationen warnen davor, dass sich die Situation schnell verschlechtert, wobei sich die humanitären Bedingungen weiter verschlechtern, da der Zugang zu Nahrung, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung zunehmend eingeschränkt wird.

Der Konflikt im Sudan hatte weitreichende Folgen über das unmittelbare Schlachtfeld hinaus. Im Laufe von fast drei Jahren hat der Krieg nach Schätzungen internationaler humanitärer Agenturen das Leben von Zehntausenden von Menschen gefordert. Die Gesundheitsinfrastruktur wurde schwer beschädigt, viele Krankenhäuser wurden aufgrund der Gewalt entweder zerstört oder unbrauchbar gemacht. Insbesondere der Staat West-Kordofan, der an der Frontlinie zwischen dem sudanesischen Militär und der RSF liegt, ist zu einem Hotspot für Krankheitsausbrüche geworden, insbesondere für Cholera.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtete kürzlich, dass mehr als 120 Menschen in der Region an Cholera gestorben sind, wobei seit Mai mehr als 1.102 Verdachtsfälle registriert wurden. Dies markiert den dritten großen Cholera-Ausbruch im Land innerhalb weniger Jahre und unterstreicht die schlimmen Auswirkungen des Konflikts auf die öffentliche Gesundheit.

Inmitten dieser Entwicklungen steht der Internationale Strafgerichtshof (ICC) unter zunehmendem Druck, gegen die RSF wegen angeblicher Gräueltaten vorzugehen. Trotz wiederholter Zusicherungen des Chefanklagers des Gerichts, Karim Khan, dass bald Verhaftungen folgen würden, wurden keine formellen Anklagen gegen Mitglieder der RSF wegen Verbrechen in Darfur erhoben. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen wurde festgestellt, dass die RSF für die Mehrheit der sexuellen Verbrechen verantwortlich war, die von den am Krieg beteiligten Parteien im Sudan in den letzten drei Jahren begangen wurden, einschließlich systematischer Missbräuche gegen Frauen und Mädchen.

Darüber hinaus kam eine UN-Ermittlungsmission zu dem Schluss, dass die RSF in der Stadt el-Fasher Völkermord gegen nichtarabische Gemeinschaften begangen hat. Trotz dieser überwältigenden Beweise hat der IStGH noch keine Haftbefehle im Zusammenhang mit dem aktuellen Konflikt ausgestellt und konzentriert sich stattdessen auf ältere Fälle aus dem Zeitraum 2003 bis 2007.

Inzwischen verschlimmert sich die humanitäre Krise weiter. Im Juni 2026 wurde ein von den Vereinten Nationen registrierter LKW, der humanitäre Hilfe transportierte, in der Region Darfur von einer Drohne angegriffen und zerstörte 50 Tonnen Vorräte, die für die gefährdete Bevölkerung bestimmt waren. Solche Vorfälle unterstreichen die zunehmenden Risiken, denen Hilfskräfte ausgesetzt sind, und die größeren Herausforderungen bei der Bereitstellung von Hilfe für Bedürftige. Mit der Nähe der Regenzeit wird erwartet, dass sich die Situation weiter verschlechtert, da Überschwemmungen und schlechte Hygienebedingungen ideale Nährboden für Krankheiten wie Cholera schaffen.

Die WHO hat zusätzliche Mittel zur Unterstützung ihrer Bemühungen gefordert und darauf hingewiesen, dass sie nur einen Bruchteil der erforderlichen Ressourcen erhalten hat, um effektiv auf die wachsende Krise zu reagieren.

Während sich der Konflikt weiter entwickelt, bleibt die Zukunft ungewiss. Während die RSF ihre Kontrolle über wichtige Regionen festigen will, ist das sudanesische Militär entschlossen, Widerstand zu leisten, was zu langwierigen und brutalen Konfrontationen führt. Die internationale Gemeinschaft hat, obwohl sie weitgehend über direkte Intervention schweigt, starke Verurteilungen ausgesprochen und Sanktionen gegen bestimmte Personen verhängt, die mit der RSF in Verbindung stehen. Ohne einen klaren Weg zum Frieden wird das Leiden der Zivilbevölkerung jedoch wahrscheinlich weitergehen, wobei das Gespenst der Massenvertreibung und des Verlusts immer größer wird.

Die Welt beobachtet, wie der Sudan am Rande einer tieferen Instabilität steht, wobei das Schicksal von Städten wie el-Obeid auf dem Spiel steht.

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4 Berichte

Al Jazeera English logoAl Jazeera EnglishStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 90Objektivität 88vor 5 Tagen
Können die schnellen Unterstützungsstreitkräfte des Sudans die Kontrolle über el-Obeid übernehmen?

Die Rapid Support Forces (RSF), eine paramilitärische Gruppe im Sudan, verstärken ihre Angriffe auf die strategische südliche Stadt el-Obeid, die derzeit vom sudanesischen Militär kontrolliert wird.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation in el-Obeid als einen umstrittenen Konflikt zwischen den RSF und dem sudanesischen Militär und hebt sowohl die strategische Bedeutung der Stadt als auch die humanitären Auswirkungen hervor.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 88): Mirrors the primary source's warning about mass atrocities and mentions the RSF's siege. Objectivity is high, though the article emphasizes the UN's calls for de-escalation, which is a common stance among international bodies.

SKAI logoSKAIUnabhängigMitteFaktentreue 60Objektivität 65vor 4 Tagen
Sudan: UN-Hilfstransportwagen in Darfur von Drohnen angegriffen

Ein Lastwagen, der humanitäre Hilfe für den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) transportierte, wurde in Darfur, Sudan, in der Nähe der Stadt Tendelti in West-Darfur, von einem Drohnenangriff getroffen. Der Vorfall zerstörte 50 Tonnen Hilfsgüter, die für gefährdete Bevölkerungsgruppen in der Region bestimmt waren. Der UN-Sprecher Stephane Dujarric bestätigte den Angriff, stellte jedoch fest, dass der Fahrer unversehrt war.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über ein spezifisches Ereignis - einen Drohnenangriff auf einen Lastwagen des UNHCR - ohne offen eine Seite zu begünstigen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 60 · Objektivität 65): The Greek-language article mentions a UNHCR truck being hit by a drone in Western Darfur, which is plausible but not directly referenced in the primary source. It provides context about the humanitarian crisis but lacks specific details about the ICC investigation or the prosecutor's statements.

Africanews logoAfricanewsUnabhängigMitteFaktentreue 60Objektivität 65vor 4 Tagen
WHO: 120 Tote im jüngsten Cholera-Ausbruch im Sudan

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtete, dass mindestens 120 Menschen an einem jüngsten Cholera-Ausbruch im sudanesischen Bundesstaat West-Kordofan gestorben sind, wobei seit Mai in verschiedenen Teilen des Landes 1.102 mutmaßliche Fälle registriert wurden. Der andauernde Konflikt zwischen dem sudanesischen Militär und den Rapid Support Forces (RSF) hat die Gesundheitsinfrastruktur des Landes stark geschwächt und zur Ausbreitung der Krankheit beigetragen. Dies markiert den dritten Cholera-Ausbruch im Sudan in drei Jahren, wobei frühere Wellen mehr als 124.400 Infektionen und 3.500 Todesfälle verursacht haben. Cholera wird aufgrund des Krieges, des eingeschränkten Zugangs zu Gesundheitspersonal und des Mangels an Ressourcen immer häufiger. Die Situation wird durch die Regenzeit verschlimmert, die den Zugang zu sauberem Wasser einschränkt, und die WHO stellt fest, dass es nicht genügend Mittel gibt, um die Krise effektiv anzugehen. Berichte deuten darauf hin, dass sich der Ausbruch auf das benachbarte Nord-Kordofan ausbreitet, während die Vereinten Nationen vor möglichen Angriffen auf die Stadt El-Obeid warnen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über den Cholera-Ausbruch, seine Ursachen und die Auswirkungen des anhaltenden Konflikts im Sudan.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 60 · Objektivität 65): The article focuses on a cholera outbreak in West Kordofan rather than the ICC prosecutor's briefing. While it provides factual data about the health crisis, it doesn't address the legal aspects discussed in the primary source document.

Middle East Eye logoMiddle East EyeUnabhängigMitteFaktentreue 20Objektivität 30vor 3 Tagen
Exclusive: ICC prosecutors shelved RSF arrest warrant as atrocities mounted

The International Criminal Court (ICC) has not filed any arrest warrants for crimes committed in Sudan's Darfur region since the conflict began in April 2023, despite ongoing investigations and public commitments to do so. According to multiple sources and court documents, the Office of the Prosecutor (OTP) has chosen not to pursue an arrest warrant against members of the Rapid Support Forces (RSF), despite previous assurances from Prosecutor Karim Khan that such actions would follow. In January 2025, Khan informed the UN Security Council that the OTP was preparing to submit applications for arrest warrants, particularly focusing on gender-based violence against women and girls. However, for over a year after Khan took a leave of absence in May 2025, the OTP provided no explanation to the pretrial chamber regarding the delay. Recently, the three-judge panel overseeing the pretrial chamber criticized the OTP and demanded a timeline for submitting the arrest warrant applications. The OTP has remained silent on the matter, citing confidentiality obligations and stating that all arrest warrant applications are now classified as secret or sealed under new court regulations.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article presents a factual account of the ICC's handling of potential arrest warrants in Darfur without overtly favoring any side. It includes quotes from both the ICC and external sources, providing a balanced view of the situation without apparent ideological framing.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 20 · Objektivität 30): The article discusses the International Day against Sexual Violence in War in Foča, Bosnia. It is entirely unrelated to the ICC prosecutor's briefing on Darfur and contains no relevant factual information about the situation in Sudan.

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