Ein ehemaliger Leiter einer Wohnanlage für Menschen mit schweren Behinderungen in Incheon, Südkorea, wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er drei Bewohner über mehr als ein Jahrzehnt hinweg sexuell angegriffen und andere körperlich misshandelt hatte. Das Seoul Central District Court verurteilte den Mann mit dem Nachnamen Kim für die meisten Vorwürfe im Zusammenhang mit seinen Handlungen in Saekdongwon in Ganghwa zwischen 2012 und 2025. Er wurde auch 10 Jahre lang von der Arbeit in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen ausgeschlossen und nach seiner Freilassung drei Jahre lang auf Bewährung gestellt. Während die Staatsanwälte eine 20-jährige Haftstrafe verlangt hatten, hat das Gericht Kim wegen einer Vergewaltigungsstrafe freigesprochen, da es nicht genügend Beweise für Gewalt oder Einschüchterung gab.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung des Gerichtsverfahrens und der rechtlichen Argumentation ohne offensichtliche ideologische Neigung dar.






