Ein ehemaliger BBC-Journalist Vincent Kearney erhielt von einem Fachgericht einen Schadensersatz in Höhe von 20.000 £, nachdem der MI5 und der Police Service of Northern Ireland (PSNI) unrechtmäßig auf seine Mobiltelefondaten zugegriffen hatten. Das Investigatory Powers Tribunal (IPT) entschied, dass die Überwachung unverhältnismäßig, rechtswidrig und gegen den journalistischen Schutz verstoßen habe. Das Tribunal stellte fest, dass die Agenturen zwischen 2006 und 2018 sieben separate Operationen durchgeführt hatten, darunter die Erstellung eines detaillierten Profils von Kearney mit persönlichen Kontakten und Anrufmetadaten. Das Urteil betont die Bedeutung des Schutzes der Quellen von Journalisten für das Wohl der Öffentlichkeit. Kearney, jetzt Redakteur bei RTÉ, nannte die Entscheidung einen Sieg für den Journalismus und betonte den Schaden, der dem Vertrauen in vertrauliche Kommunikation entstanden war.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Überwachung als Verletzung der journalistischen Rechte und hebt die weiteren Auswirkungen auf die Demokratie und das Vertrauen der Öffentlichkeit hervor.





