Die Europäische Kommission hat ihre jährliche Bewertung der Umsetzung der Strategie für den Europäischen Forschungsraum (European Research Area, ERA) für den Zeitraum 2025-2027 veröffentlicht, in der die Fortschritte Sloweniens in mehreren Schlüsselbereichen hervorgehoben und gleichzeitig anhaltende Herausforderungen festgestellt werden. Gemäß dem Bericht hat Slowenien im vergangenen Jahr erhebliche Fortschritte bei der offenen Wissenschaft, der internationalen Forschungszusammenarbeit und der Entwicklung der Forschungsinfrastruktur gemacht. Das Land hinkt jedoch weiterhin bei der Finanzierung von Forschung und Entwicklung, der Gewinnung privater Investitionen und der Schaffung eines Umfelds, das zu einem schnelleren Innovationswachstum beiträgt, zurück.
Die Bewertung wurde von einem unabhängigen Experten in Zusammenarbeit mit slowenischen Institutionen erstellt und umreißt sowohl positive Entwicklungen als auch Bereiche, die umfangreichere Reformen erfordern. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Jugend betonte, dass die Ergebnisse erfolgreiche Bemühungen in mehreren Bereichen bestätigen, obwohl kritische Entwicklungsprobleme noch ungelöst sind.
Im Vorjahr hat das Land seine Aktivitäten durch die Organisation nationaler Tage für offene Wissenschaft weiter gestärkt. Ein bedeutender Schritt nach vorne war auch der Ausbau der Forschungsinfrastruktur, einschließlich der Aufnahme Sloweniens in die Europäische Forschungsinfrastruktur für die Erbewissenschaft (E-RIHS) und der Vollmitgliedschaft im CERN, einer der wichtigsten Forschungsorganisationen der Welt.
Die internationale Konnektivität und die Entwicklung künstlicher Intelligenz sind ebenfalls bemerkenswerte Aspekte des Fortschritts Sloweniens. Der Bericht identifiziert die zunehmende Rolle Sloweniens in der wissenschaftlichen Diplomatie als eine wichtige Stärke. Das Land beteiligte sich aktiv am Forum des Europäischen Forschungsraums für globalen Zugang zu Forschung und Innovation, und das Ministerium erstellte das erste nationale Dokument zur Entwicklung wissenschaftlicher Diplomatie. Darüber hinaus veranstaltete Slowenien ein regionales UNESCO-Treffen, das sich auf wissenschaftliche Diplomatie im Zusammenhang mit dem Klimawandel konzentrierte und seine Position in der internationalen Forschungsgemeinschaft weiter festigte.
Die Europäische Kommission hebt insbesondere die Einbeziehung der Bürger in Forschungsprojekte in Slowenien hervor.Laut den Ergebnissen des Berichts zählt Slowenien zu den Ländern, die der sogenannten Bürgerwissenschaft am meisten Aufmerksamkeit schenken.Dies wird durch die erneute Veröffentlichung der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen durch die öffentliche Agentur für wissenschaftliche Forschung und Innovationsaktivitäten (ARIS) unterstützt, die sich auf Projekte mit aktiver Beteiligung der Öffentlichkeit an der Forschung konzentriert.
Derzeit laufen die Vorbereitungen für das Nationale Programm Künstliche Intelligenz 2030, dessen Ziel es ist, die Forschung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und ihre breitere Anwendung im wissenschaftlichen und Forschungsumfeld zu fördern. Ein starker Indikator für die Qualität der slowenischen Forschung bleibt der Anteil der wissenschaftlichen Publikationen, die weltweit zu den zehn Prozent am meisten zitiert werden. 95 Prozent, was auf die Wettbewerbsfähigkeit slowenischer Forscher auf der internationalen Bühne hinweist. Die größte Herausforderung bleibt jedoch die unzureichende Investition. Trotz ermutigender Ergebnisse warnt die Europäische Kommission, dass Slowenien immer noch zu wenige Ressourcen für Forschung und Entwicklung bereitstellt.
Die öffentliche Finanzierung der Forschungstätigkeit ist nach Einschätzung der Kommission besonders problematisch, da sie immer noch unter dem Durchschnitt der EU-Länder liegt.
1 Berichte
DomovinaUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 75vor 22 Std. EU-Kommission: Slovenien macht Fortschritte in der Wissenschaft, aber ohne zusätzliche Anstrengungen führender europäischer Länder wird es nicht mithaltenDie Europäische Kommission hat eine jährliche Bewertung der Umsetzung des politischen Plans für den Europäischen Forschungsraum (European Research Area, ERA) für den Zeitraum 2025-2027 veröffentlicht, in der Sloweniens Fortschritte bei der offenen Wissenschaft, der internationalen Forschungszusammenarbeit und der Entwicklung der Forschungsinfrastruktur hervorgehoben werden. In dem Bericht werden bedeutende Erfolge wie die Bereitstellung von 85,16% der slowenischen wissenschaftlichen Veröffentlichungen im offenen Zugang erwähnt, wodurch Slowenien zu den erfolgreicheren EU-Mitgliedern in diesem Bereich gehört. Darüber hinaus hat Slowenien seine Forschungsaktivitäten durch die Organisation von National Open Science Days und den Beitritt zu großen internationalen Forschungsinfrastrukturen wie E-RIHS und die Vollmitgliedschaft am CERN gestärkt. Der Bericht weist jedoch auch auf die anhaltenden Herausforderungen im Zusammenhang mit der Finanzierung von Forschung und Entwicklung, der Gewinnung privater Investitionen und der Schaffung eines Umfelds, das einer schnelleren Innovation förderlich ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Fortschritte und Herausforderungen Sloweniens im Bereich Forschung und Innovation und nennt sowohl Erfolge als auch Bereiche, in denen Verbesserungen erforderlich sind.
Warum Faktentreue (85): The article reports on the European Commission's annual evaluation of the ERA policy framework for 2025–2027, citing Slovenia's progress in open science, international collaboration, and research infrastructure. It also mentions the independent expert review and comments from the Ministry of Educati
Warum Objektivität (75): The article presents both positive developments and areas needing reform, but leans slightly towards highlighting Slovenia's achievements while acknowledging challenges. The tone is generally neutral, though there is some emphasis on national pride regarding scientific output.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 5 €/Monat.
Unterstützer werden