Der Energieversorger EVN hat eine neue Phase der geothermischen Erforschung im südlichen Wiener Becken begonnen, die mehr als 60 Gemeinden abdeckt. Mit spezialisierten Messfahrzeugen und über 30.000 Geophonen will EVN das geothermische Potenzial der Region bewerten, um eine nachhaltige, wetterunabhängige Heizlösung für zukünftige Generationen zu schaffen. Der Prozess beinhaltet das Senden von kontrollierten Vibrationen in den Boden und das Messen von Reaktionen durch sensible Sensoren, die etwa eine Minute pro Standort benötigen, während die Straßen zugänglich und die Geräuschpegel niedrig gehalten werden. EVN plant, bis 2035 zwei geothermische Anlagen im Industriegebiet zu bauen, die vorhandene erneuerbare Wärmequellen wie Biomasse und große Wärmepumpen ergänzen. Öffentliche Informationssitzungen werden abgehalten, um die Anwohner vor Ort einzubeziehen und alle Bedenken anzugehen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Überblick über das geothermische Projekt von EVN, wobei der Schwerpunkt auf technischen Details, Umweltzielen und Bemühungen zur Einbindung der Gemeinschaft liegt.




