Die Europäische Rundfunkunion (EBU), die Organisatorin des Eurovision Song Contest, erforscht eine Umstellung auf ein vollständig online-Publikum Abstimmungssystem für die 2027 Ausgabe des Wettbewerbs. Diese potenzielle Änderung folgt wachsenden Bedenken über den Einfluss der koordinierten Wahlkampagnen, insbesondere diejenigen, die mit politischen Einheiten verbunden sind, die Fragen über die Integrität des Abstimmungsprozesses aufgeworfen haben. Die Entscheidung kommt inmitten der breiteren Reformen zur Verbesserung der Transparenz und Fairness im Wettbewerb. Der vorgeschlagene Übergang zur Online-Abstimmung würde das aktuelle System ersetzen, das es Wählern ermöglicht, bis zu 10 Stimmen pro Zahlungsmethode über Telefon, Text oder Internetplattformen abzugeben.
Laut einer von der EBU veröffentlichten Erklärung hat die Organisation damit begonnen, die Möglichkeit des Übergangs zu einem vollständig digitalen Abstimmungsmechanismus zu untersuchen, wobei weitere Details in den kommenden Monaten erwartet werden.
Diese Bemühungen, zu denen auch gezielte Social-Media-Outreach gehörte, erregten die Aufmerksamkeit mehrerer teilnehmender Rundfunkanstalten, die Bedenken über die möglichen Auswirkungen auf das Ergebnis des Wettbewerbs äußerten. Als Reaktion darauf reduzierte die EBU die maximale Anzahl von Stimmen pro Zahlungsmethode von 20 auf 10 im Jahr 2026, eine Maßnahme, die die Auswirkungen solcher Kampagnen mildern sollte. Trotz dieser Anpassungen blieb das Problem des externen Einflusses bestehen.
Diese Leistung führte zu erneuten Diskussionen über die Notwendigkeit strengerer Schutzmaßnahmen gegen vermeintliche Voreingenommenheit oder unangemessenen Einfluss. Der jüngste Vorschlag der EBU zielt darauf ab, diese Bedenken zu beheben, indem der gesamte Abstimmungsprozess online übertragen wird, wobei die Teilnehmer möglicherweise mehrere Beiträge, möglicherweise bis zu drei, gleichzeitig auswählen müssen, wodurch es für eine einzelne Kampagne schwieriger wird, die Ergebnisse zu dominieren.
Diese Regel wurde nach jahrelangen Kontroversen um die Teilnahme Israels erlassen, die dazu führten, dass sich mehrere Länder, darunter Irland, Spanien, die Niederlande, Island und Slowenien, aus Protest vom Wettbewerb 2026 zurückzogen. Die neue Regel spiegelt die Bemühungen der EBU wider, die Interessen aller teilnehmenden Nationen auszugleichen und gleichzeitig die Stabilität und Neutralität des Wettbewerbs zu wahren. Wenn ein Land aufgrund von Sicherheitsbedenken als nicht teilnehmbar angesehen wird, wird die EBU eine unabhängige Bewertung durchführen und eine benannte Referenzgruppe konsultieren, um festzustellen, ob die Veranstaltung sicher ablaufen kann. Sollte die Bewertung zu einem anderen Ergebnis kommen, wird der Wettbewerb an einen alternativen Veranstaltungsort verlegt.
Weitere Änderungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren für Interpreten, das ab 2027 in Kraft tritt, und ein Mandat, dass der Leadsänger oder die Sänger die Hauptmelodie live durchführen müssen. Diese Aktualisierungen zielen darauf ab, das Format zu standardisieren und die künstlerische Qualität der Aufführungen zu erhöhen.
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