Europol warnt davor, dass organisierte kriminelle Gruppen aus Lateinamerika ihre Aktivitäten in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ausweiten und sich mit Drogenhandel, Menschenhandel und Vermögensverbrechen beschäftigen. Der Bericht identifiziert mindestens 22 solcher Organisationen, die hauptsächlich aus lateinamerikanischen Bürgern bestehen und in Süd- und Westeuropa tätig sind. Diese Gruppen nutzen schwache Grenzkontrollen aus und arbeiten als flexible Netzwerke anstelle fester Hierarchien. Zu den bemerkenswerten Gruppen gehören der kolumbianische Clan del Golfo und der brasilianische PCC, die enge Verbindungen zu europäischen kriminellen Netzwerken haben. Darüber hinaus sind die Los Lobos aus Ecuador mit albanischen kriminellen Organisationen verbunden. Opfer von Menschenhandel, oft aus Lateinamerika, werden über soziale Medien rekrutiert mit Versprechungen von Arbeit und Wohnraum, obwohl sie sich der Ausbeutungsbedingungen nicht bewusst sind, denen sie ausgesetzt sein werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In diesem Artikel werden die von Europol übermittelten tatsächlichen Informationen über die Aktivitäten lateinamerikanischer krimineller Organisationen in Europa präsentiert, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.





