Auf dem NATO-Gipfel in Ankara, Türkei, kritisierte der ehemalige US-Präsident Donald Trump mehrere europäische Verbündete - darunter Spanien, Italien und Großbritannien - dafür, dass sie die USA bei einem potenziellen Konflikt mit dem Iran nicht sofort unterstützt haben. Er nannte dies einen "schlechten Moment", betonte aber später die Einheit innerhalb der NATO. Als Reaktion darauf erklärte der neue britische Verteidigungsminister, Wes Streeting, dass Europa Trump schließlich dafür danken würde, dass er den Kontinent aus strategischer Selbstgefälligkeit erweckt und die NATO-Verbündeten dazu gedrängt hat, größere Verantwortung für ihre eigene Verteidigung zu übernehmen. Streeting erkannte die starken historischen und kulturellen Beziehungen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich an, stellte aber klar, dass das Vereinigte Königreich keine offensiven Militäraktionen gegen den Iran unterstützen würde. In seiner ersten Amtswoche traf sich Streeting mit dem US-Kriegsminister Pete Hegseth, um die Verteidigungszusammenarbeit zu diskutieren.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel präsentiert das Lob des britischen Verteidigungsministers für Trumps Ansatz gegenüber den NATO-Verbündeten und betont eine Erzählung, die mit Trumps Kritik an den europäischen Partnern übereinstimmt.




