Eine neue ökologische Modellierungsstudie zeigt, dass der Klimawandel die Verbreitung von Schlangenarten in Europa verändern kann, wobei kalte, anpassungsfähige Arten erheblichen Risiken ausgesetzt sind. Die Forschung analysierte 31 europäische Schlangenarten, die Klima- und Landbedeckungsdaten verwendeten, um Lebensraumveränderungen bis 2041 60 2060 und 2061 2080 unter verschiedenen Emissionsszenarien vorherzusagen. Es wird hervorgehoben, dass Westeuropa, insbesondere die Iberische Halbinsel und Frankreich, aufgrund steigender Temperaturen und Dürre weniger geeignet werden dürfte, was Arten wie Vipera berus und Vipera seoanei bedroht. Umgekehrt wird die Balkanhalbinsel mit ihren vielfältigen Mikroklimas als potenzieller Zufluchtsort für Schlangenbiodiversität identifiziert, der Bedingungen bietet, die hitzebeständige Arten wie Dolichophis caspius unterstützen können. Die Studie unterstreicht die unterschiedliche Verwbarkeit von Schlangenarten aufgrund ihrer klimatischen Anpassungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er diskutiert die Auswirkungen des Klimas auf die Ökosysteme objektiv und konzentriert sich eher auf ökologische Modellierung und Anpassung der Arten als auf politische Agenden.





