Die Europäische Union hat vorübergehende Befugnisse erneuert, die es Online-Plattformen ermöglichen, in der Nutzerkommunikation nach Material zum sexuellen Missbrauch von Kindern zu suchen, mit Ausnahme von verschlüsselten Nachrichtendiensten. Die Maßnahme, die im April 2026 aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen Regierungen und Gesetzgebern auslief, wird bis April 2028 aktiv bleiben. Diese Verlängerung zielt darauf ab, der EU Zeit zu geben, um umfassendere Vorschriften zu erlassen. Während einige Plattformen zuvor ähnliche Mechanismen freiwillig verwendet hatten, wurde der Vorschlag wegen Datenschutzbedenken kritisiert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel hebt zwar die Entscheidung der EU hervor, die Befugnisse von Plattformen zur Aufdeckung sexuellen Missbrauchs von Kindern zu erneuern, stellt jedoch sowohl staatliche Unterstützung als auch kritische Stimmen von Interessengruppen vor.




