Laut dem demografischen Bericht des Wissenschaftszentrums der Europäischen Kommission wird erwartet, dass die Bevölkerung der Europäischen Union bis zum Jahr 2100 deutlich zurückgehen wird und von heute rund 450,6 Millionen auf rund 398,8 Millionen sinken wird. Die Bevölkerung wird ihren Höhepunkt im Jahr 2029 erreichen, bevor sie in den folgenden Jahrzehnten zurückgeht. Dieser Rückgang wird auf eine alternde Bevölkerung zurückgeführt, wobei die Lebenserwartung bis zum Jahr 2100 auf 90 Jahre für Frauen und 86 Jahre für Männer steigen wird. Bis 2050 wird fast ein Drittel der EU-Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein, gegenüber etwa 20 Prozent heute. Der Bericht hebt Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel, angespannte Haushaltsbudgets und erhöhter Druck auf Gesundheits- und Bildungssysteme hervor. Italien hat derzeit mit 49,1 Jahren das höchste Durchschnittsalter unter den EU-Mitgliedsstaaten, während Irland mit 39,6 Jahren das niedrigste ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die demografischen Prognosen und ihre Auswirkungen in ausgewogener Weise, indem er offizielle Berichte zitiert und sowohl die Herausforderungen als auch die möglichen Lösungen hervorhebt.






