Die Europäische Agentur für Luftfahrtsicherheit (EASA) hat ihre Klassifizierung des Luftfahrtrisikos für Israel und Teile des Nahen Ostens reduziert und sie von einer Hochrisiko-Konfliktzone auf eine Informationsnote mittlerer Ebene umgestellt. Diese Änderung ersetzt ein abgelaufenes Informationsbulletin über Konfliktzonen, das Fluggesellschaften, die in die Region fliegen, zusätzliche Sicherheitsanforderungen auferlegt hatte. Fluggesellschaften können nun unabhängig die Risiken beurteilen und entscheiden, ob sie Flüge nach Israel wiederaufnehmen, wodurch potenziell günstige Fluggesellschaften wie easyJet und Ryanair den Flugbetrieb aufnehmen können. Die Entscheidung scheint vor der Erklärung von US-Präsident Donald Trump über das Ende eines US-iranischen Waffenstillstands nach erneuten Spannungen in der Straße von Hormus getroffen worden zu sein. Während Israel in einer Kategorie mit mittlerem Risiko bleibt, fallen Iran, Irak und der Libanon weiterhin unter die Kategorie mit hohem Risiko.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung der EASA als eine sachliche Aktualisierung, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu vertreten.



