Eine neue Studie, die von Forschern der Universität Stockholm durchgeführt wurde, stellt die frühere Studie von 2005 in Frage, die zur EU-Zulassung des Fungizids Fluazinam im Jahr 2008 führte. Die Studie von 2005, die vom Hersteller ISK in Auftrag gegeben wurde, ergab keine statistisch signifikanten Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns bei Ratten Nachkommen. Die neue Studie, die jedoch die gleichen statistischen Methoden verwendet, identifizierte sechs Fälle, in denen die Exposition gegenüber Fluazinam zu statistisch signifikanten Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns führte, einschließlich eines verringerten Gehirns Gewicht und Breite. Die Forscher argumentieren, dass die Schlussfolgerungen der Studie von 2005 nicht durch die Daten unterstützt wurden und forderten den Rückzug des Pestizids. Aktivisten, darunter Experten des Pesticide Action Network Europe, beschuldigen die Aufsichtsbehörden, Warnzeichen zu ignorieren und fordern eine Untersuchung des Genehmigungsprozesses.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt das Problem als ein Versagen der Aufsicht durch die Regulierungsbehörden und hebt Bedenken hinsichtlich der wissenschaftlichen Integrität und der öffentlichen Gesundheit hervor.



