Die Flüge am Flughafen Vincenzo Bellini in Catania bleiben nach Angaben der Flughafenverwaltungsgesellschaft SAC bis 16.00 Uhr am 13. August wegen der anhaltenden Vulkanaktivität am Etna ausgesetzt. Diese Entscheidung erweitert frühere Einschränkungen, die den Flugverkehr in Sizilien in den letzten Tagen bereits gestört haben. Vom 8. bis 11. August wurden etwa 700 Flüge entweder storniert, verpasst oder umgeleitet, wobei mehr als 250 Flüge an andere Flughäfen der Insel, einschließlich Palermo, Trapani und Comiso, umgeleitet wurden.
Die Aussetzung der Flüge betrifft sowohl die An- als auch Abflüge von Catania, wobei die Luftraumsektoren B3 und Teile von C1 aufgrund der Anwesenheit von Vulkanasche in der Atmosphäre geschlossen wurden.
Auf der Ankunftsseite werden 40 Flüge nach Palermo, 12 nach Trapani und fünf nach Comiso umgeleitet. Große Fluggesellschaften, die häufige Dienste von Catania anbieten, wie Ryanair, easyJet, Ita Airways und Wizz Air, wurden durch die Änderungen der Flugpläne erheblich beeinflusst. Diese Anpassungen haben die Passagiere gezwungen, sich mit logistischen Herausforderungen zu befassen, einschließlich begrenzter Transportmöglichkeiten zwischen Catania und den alternativen Flughäfen. Berichte zeigen, dass Buslinien überfüllt sind, Mietwagen knapp sind und Taxifahrpreise stark gestiegen sind, was die Bewegung von gestrandeten Reisenden erschwert.
Die Situation hat auch Bedenken bei lokalen Tourismusbetreibern und Hoteliers geweckt, die eine Wellenwirkung von Stornierungen und reduzierten Besucherzahlen befürchten. Einige lokale Politiker haben SAC für den Umgang mit der Krise kritisiert und argumentiert, dass die Aktivität des Vulkans zwar nicht kontrolliert werden kann, das Flugverkehrsmanagement jedoch robuster sein sollte.
Am 13. August wurde in der Valle del Bove-Region des Ätna ein neuer Eruptionsriss identifiziert, der Lavaströme hervorbrachte. Das INGV-Observatorium stellte fest, dass die Ascheemissionen aus dem Voragine-Krater weiter nach Südosten ausbreiten. Seismische Überwachung zeigt, dass die durchschnittliche Amplitude der vulkanischen Erschütterungen am 12. August um 19:40 Uhr ein Maximum erreichte, bevor sie leicht abnahm, obwohl sie in hohen Niveaus blieb.
Die Person hatte versucht, sich dem Gipfel des Ätna zu nähern, obwohl sie gewarnt worden war, nicht in die verbotenen Zonen einzutreten.
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