Die spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung (AESAN) veröffentlichte einen Bericht über die Menopause, der dafür kritisiert wurde, dass er Daten verwendet hatte, die in erster Linie aus männlichen Studien stammen, ohne diese Einschränkung ausdrücklich anzugeben. Der Bericht zielte darauf ab, Ernährungsrisiken für Frauen während der Menopause zu bewerten, stützte sich jedoch auf Forschungen, die ausschließlich an Männern oder gemischten Populationen durchgeführt wurden. Nach Berichten von ElDiario.es forderte das Ministerium für Gleichstellung eine Überprüfung des Dokuments und betonte die Notwendigkeit, Frauen in Gesundheitsstudien einzubeziehen und männlich zentrierte Daten nicht mehr als Standardreferenz zu verwenden. AESAN erkannte das Versäumnis an und forderte einen wissenschaftlichen Ausschuss auf, den Bericht zu überarbeiten. Ein Forscher der spanischen Vereinigung von Frauenforscherinnen und Technologen (AMIT) hob das Problem hervor und bemerkte, dass männliche europäische Behörden wie die EFSA angaben, dass ihre Studien nur auf spanischen Studien basierten, die Daten der Agentur jedoch diese Informationen nicht offenlegten, wodurch wissenschaftliche Bedenken über die Genauigkeit aufkommen ließen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als ein Problem der Gleichstellung der Geschlechter, betont die systematische Ausgrenzung von Frauen in der wissenschaftlichen Forschung und kritisiert die spanische Agentur dafür, dass sie die männlich-zentrische Natur ihrer Datenquellen nicht offenlegt.

